Samstag, 19. Januar 2008
Des Schweizers Alltag
aus dem Munde von Simon Enzler, gehört heute Abend im ?rtlichen Kulturtempel.Ein gewiefter Appenzeller, in seiner eigenen Mundart, gespickt mit einer geh?rigen Portion Zorn und Faustrecht, überdeckt mit viel Schl?ue und Humor, erkl?rt seine Sicht der Dinge. Zuerst aus der kleinen Froschperspektive, dann n?tigenfalls langsam steigernd, sauber begr?ndend, bis hin zu globalen Zusammenh?ngen.
Da fehlt kein Thema, das den heutigen Schweizer besch?ftigt. Angefangen beim denkw?rdigen f?nften Wahlgang am 12. Dezember, bei dem die Schweiz doch so knapp an ihrem Untergang vorbeigeschrammt ist, über die schwindenden Cervelat-Vorr?te, bis hin zu arch?ologischen Ausgrabungen in zehntausend Jahren nach einem eventuellen Vulkanausbruch im Appenzellerland.
Musikalisch begleitet wurde er von Daniel Ziegler. Der zwar meist in eher apatischer Stimmung vor sich hinmault. Richtiggehend aufbl?hen sieht man ihn dann, wenn er virtuos auf einer seiner elektrischen Gitarren und diversen elektronischen Hilfsmitteln, live, eine mehrstimmige Melodie, teils mit Einbezug von Stimmen aus dem Publikum, zusammen orchestriert.
Schade nur, konnte ich die guten Witze und Spr?che nicht behalten. Es waren zuviele in zu schnellem Takt. Nicht umsonst l?sten sich laufend Lachsalven mit tosendem Beifall ab.
von Urs, am 19.01.08 um 01:57
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