Nach dem Mittagessen, die Nachbarn setzten gerade zum allgemeinen samst?glichen Rasenm?h-Konzert an, schwang ich mich auf den Renner. Ausser dass ich wieder einmal auf den Böhler (-Pass) hinauffahren m?chte, wusste ich eigentlich nicht viel mehr. Mal sehen, was daraus wird.
Ich fuhr gegen Westen, damit auch stellenweise gegen einen ziemlich heftigen Wind. Die Temperatur war nicht ganz so warm, wie uns das die Sonne glauben machen wollte. Ich zog jedenfalls schon bald einmal wieder meine Armlinge an.
Anfänglich etwas auf Nebenstrassen über Wildegg nach Suhr, dann das Wynatal hinauf bis Unterkulm. Dort beginnt die Steigung auf den Böhler hinauf. Hier f?llt mir auf, dass ich zum ersten Mal wieder Obstbäume mit Bl?ten sehe. Sie sahen zwar vom vielen Regen etwas mitgenommen aus, doch die Bl?ten hingen grüsstenteils noch an den Bäumen. Bisher lagen alle am Boden, abgewaschen vom Regen. Die einzigen Bl?ten, denen der Regen kaum viel ausgemacht hat, scheinen die Rapsfelder zu sein. Ihr intensives Gelb, zusammen mit ein paar Löwenzahnbl?ten, sind zur Zeit die einzige nicht grüne Farbe im Land.
Bald komme ich auf der Passhöhe an. Das Passfoto ist auch bald geschossen. Als ich wieder wegfahren will, kommt ein zweiter Velofahrer, etwa in meinem Alter auch auf die Passhöhe. Offensichtlich auch einer, der gerne über die grossen Pässe f?hrt. Wir unterhalten uns etwas und setzen dann die nächsten paar Kilometer des Weges gemeinsam fort.