Die beiden heutigen Fahrten sind schnell beschrieben. Am Morgen fuhr ich von Beginn weg durch ziemlich dichten Nebel. In der N?he von Ortschaften ging das ja noch einigermassen. Doch im Furttal, durch die Landwirtschaft, da lag er heute wirklich faustdick auf der Strasse. Kein Sonnenaufgang, rein gar nichts. Nur graue Suppe.
Es ist schon irgendwie merkw?rdig. Da fahre ich nun zum x-ten Mal diesen Weg, man sollte glauben, dass ich ihn mittlerweile auch gut kenne, die Distanzen einigermassen im Griff habe und auch die Gegenst?nde, die am Strassenrand herumstehen, ja bekannt sein sollten. Aber wenn dann so ein dichter Nebel sich breit macht, sieht das alles ganz anders aus. Plötzlich sind die Velowege fertig, oder die Auffahrt auf den Veloweg beinahe verpasst. Der Verkehrsmessapparat, der schon seit Wochen am Strassenrand steht, nimmt plötzlich menschliche Gestalt an. Ganz zu schweigen, von den unbeleuchteten Velofahrern, die plötzlich vor einem auftauchen.