Um es vorweg zu nehmen: Santhia liegt am Rande der Poebene, etwa 50 oder vielleicht auch 60 Kilometer von Turin entfernt. Die nächsten gr?sseren St?dte d?ften Biella und Vercelli sein.
Die erste heutige Etappe dorthin war wie erwartet ziemlich flach. Zu erst entlang dem Lago Maggiore bis nach Verbania, dann über einen Hügel an den Lago d'Orte. Am Ende nochmals einen Hügel. Der Rest war gef?hlsm?ssig ziemlich flach. Obwohl: ich bin schon ein bisschen erschrocken, als am Strassenrand die 10% - Tafel f?r die Colli Novarese standen. Aber mehr als gef?hlte 5 % d?rften es dann doch nicht gewesen sein.
Entlang der Seen war die Temperatur noch auszuhalten. Ein L?ftchen wehte fast immer. Die Strasse wies viele Kurven und Unebenheiten auf. Für den Velofahrer wenigstens irgendwie abwechslungsreich. Auch die Sicht wechselte immer wieder durch D?rfer und entlang von Wäldern oder eben der beiden Seen. Wenig später allerdings, bald nach Borgomanero wurde es immer heisser, eint?niger, die geraden Strecken immer länger, die D?rfer immer weiter auseinander. Mein Wasservorrat ging langsam zur Neige. Vermutllich habe ich hier auch meinen Motor einen Moment lang überdreht. Jedenfalls musste ich an einem der seltenen Schattenpl?tze anhalten und Beine und Kopf etwas ausruhen lassen.