Donnerstag, 20. Juli 2006
Swiss Border Ride 2006; 6 Simplon Dorf nach Lugano
Kurz vor Domodossola habe ich dann den ersten Hinweis meines GPS zur Abzweigung nach Locarno verpasst. Das r?chte sich, in dem GPS sofort eine neue Route weit hinunter in den Süden und dann entlang dem Lago Maggiore hinauf nach Locarno berechnete. Irgendwann wurde ich misstrauisch und überpr?fte dann anhand der Karte. Also: "Find Malesco", irgend ein Kaf im Centovalli und "GOTO". Die Sache war bereinigt, der Umweg vielleicht 10 Kilometer. Das Centovalli entpuppte sich landschaftlich als sehr schöne Gegend, aber trotz allem auch als harter Brocken. Übrigens auf der italienischen Seite heisst das Centovalli vielleicht Sempione. Waren auf jedenfalls jede Menge solcher Tafeln aufgestellt. Immer wieder 10%-Rampen, die mit flachen St?cken abwechselten. Aber irgendwann vor dem Mittag war es geschafft. Ich habe die Wasserscheide auf einer riesigen Br?cke, kurz nach Orcesco überrollt. Von da an wurde es deutlich einfacher, da bergab, mit kleinen Zwischenh?geln. Nach der Grenze dann Mittagessen in einem kleinen Grotto. Versuchte immer eine Foto von diesem kleinem Stausee zu machen. Er lag so friedlich zwischen den Bäumen auf dem Talgrund. Aber irgendeinmal kam die Staumauer und "zu spät". Nach dem Essen dann Locorno. Das GPS lockte mich mitten durch die Stadt. Das passte mir aber nicht, denn ich wollte entlang dem See radeln. M?sste ja eigentlich möglich sein. So schaltete ich die automatische Navigation kurzerhand aus und genoss, vor mich hinbummelnd die Aussicht auf den See (und die Badeg?ste). Dies war auch der Moment, wo ich mich entschloss, eben doch nach Lugano zu fahren, und morgen nicht über den San Bernardino und den Splügen zu kurbenl/marschieren, sondern unten durch, entlang dem Luganersee -> Hügel -> Lago die Como nach Chiavenna. Die Etappe ist deutlich k?rzer, hat deutlich weniger Höhenmeter und vielleicht reicht es auch noch für ein Bad in einem der Seen. Die Badehose wird jedenfalls ganz obenauf gepackt. Doch zuvor stand noch der Monte Ceneri im Weg. Den musste ich heute Nachmittag besiegen. Bei wiederum brütender Hitze und kochendem Wasser in den Bidons, habe ich auch diese H?rde genommen. Nachdem das Velo gestern zwischen Landmaschinen übernachtet hat, steht es heute Abend zwischen BMW's und Mercedes. Das Hotel, hier in Lugano ist ein Best Western Swiss Hotel. Es kostet mich zwar ein kleineres Verm?gen, ist aber immerhin in der Mitte der Tour. Das Zimmer hat Bad/WC, sogar Minibar und Wireless. Ein Swimmingpool steht auch zur Verf?gung und Klimaanlage im Zimmer. (Luxus pur)
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in 2006: Fahrradpatenschaft in Uganda • in Monte Ceneri •
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