Dienstag, 06. Juli 2004
Besuch in Husum
Nach dem Morgenessen fuhren wir mit dem Zug nach Husum. W?hrend einer Stadtf?hrung h?rten wir viel über Theodor Storm (ein Schriftsteller und Rechtsanwalt, geboren und lange Zeit gelebt in Husum)
Nach dem Mittagessen schlenderten wir ausgiebig durch die Altstadt, entlang von Souvenirl?den und anderem “Kleinkram”. Wir fanden gen?gend Zeit die steigende Flut im Hafen von Husum zu beobachten.
Ein Besuch des Schifffahrtsmuseums rundete den Nachmittag ab.
Nach dem Morgenessen fuhren wir mit dem Zug nach Husum. Während einer Stadtf?hrung h?rten wir viel über Theodor Storm (ein Schriftsteller und Rechtsanwalt, geboren und lange Zeit gelebt in Husum), diverse Kriege zwischen D?nemark und den Preussen, über Friedrich den fünften, Häuserbau der Nordfriesen im Allgemeinen sowie im Speziellen bezüglichHusum. Auch die von den immer wiederkehrenden Sturmfluten der letzten paar hundert Jahre ausgel?sten Veränderungen bezüglichdes Häuserbaus, der Dammsicherungen wurden uns auf eindr?ckliche Art und Weise gezeigt und teils an vorhandenen Objekten der Stadt vorgef?hrt. Die Stadt d?rfte ihre Bl?tezeit sicherlich im 16. Jahrhundert, in Zusammenhang mit dem blühenden Handelsgesch?ft gehabt haben.
Als Kuriosum kann vielleicht die allj?hrlich wiederkehrende Pracht der blühenden Krokusse im Schlossgarten erw?hnt werden, oder auch die Art und Weise wie zeitweise die Häuser gebaut wurden. Wegen einer steuerlichen Vorschrift, wurden die Häuser nur gerade sechs Meter breit, dafür aber bis 80 Meter L?nge gebaut. An der Frontseite wurde oftmals Ware verkauft. Der Hausherr mit seiner Familie hatte hier seinen Wohnsitz. Anschliessend befand sich ein Garten im Innenhof. In einem weiteren Teil waren in der Regel Werkst?tten untergebracht und im letzten Teil wohnten dann die Angestellten und im letzten Teil war noch Platz für das Vieh.
Nach dem Mittagessen, diesmal genoss ich einen Friesentee und Milchreis, schlenderten wir ausgiebig durch die Altstadt, entlang von Souvenirl?den und anderem "Kleinkram". Wir fanden gen?gend Zeit die steigende Flut im Hafen von Husum zu beobachten.
Ein Besuch des Schifffahrtsmuseums rundete den Nachmittag ab. Über drei Etagen wurden wir unter anderem über den Krabbenfang, den Wahlfang, Herstellung von Buddelschiffen (Modelle in Glasflaschen) sowie den Seerettungsdienst orientiert. Viel Anschauungsmaterial in Form von Bildern, Aufzeichnungen, alten Modellen und Videovortr?gen wurde uns geboten. In der Aussenstation des Museums war das Schiff "Hildegard", ein ausgedienter Tonnenverleger (platzierte die Bojen für die Schifffahrt im Meer), der Bug eines Schiffes nach einer Kollision, ein Schiffsmotor, Taucherausr?stungen und diverses Werkzeug zu besichtigen.
Das Speziellste an diesem Museum ist wahrscheinlich das mit Zucker konservierte Transportschiff aus dem 16. Jahrhundert. Bei Grabungsarbeiten wurde es zuf?lligerweise gefunden, konnte gl?cklicherweise fast vollst?ndig erhalten gehoben werden. Man entschloss sich, mittels einer neuen Methode, eben Konservierung mit Zuckerwasser, den Rumpf möglichst für die nächsten paar hundert Jahre weiteren Besuchern zur Anschauung aufzubereiten.
Gegen Abend begaben wir uns dann wieder zurück in unser Hotel in Friedrichstadt.
Wetter: Wolkig, windig, mehrheitlich sonnig, während dem Mittagessen ein kurzer Regenschauer, gegenÜber wurde es immer schöner und gef?hlsm?ssig auch wärmer.
Ergänzungen nach dem ersten Posting:
19.03.2011: Feldinhalte an EE2.x angepasst
in Wandern •
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