 Kurz nach der Abfahrt in Gien machten wir bei der Br?cke über die Loire noch einen kleinen Fotohalt um auch die riesige Kirche / Kathedrale noch in unsere Fotoapparate verpixeln zu können. Danach starteten wir f?r eine Fahrt, bei welcher wir fast 100 Kilometer immer mehr oder weniger in der N?he der Loire, oder dem vorhandenen Kanalsystem Richtung Süden fuhren. Einen weiteren Fotohalt legten wir noch bei einem der zahlreichen Aequadukte ein, welche ab und zu über die Loire f?hren. Im letzten Teil der Fahrt verliessen wir dann das Loiretal und sind der Allier vorerst bis nach Moulins gefolgt.
Auf der Fahrt entlang der Loire entdeckte ich auch ein paar Schlösser, die von ihren jeweiligen Hügeln herab die Landschaft regelrecht zu überwachen scheinen. Entlang der Loire ist ein Kanalsystem gebaut, welches heute offensichtlich für die popul?ren Hausbootferien verwendet wird. Mehrmals konnte ich jedenfalls Hausboote, Picknickpl?tze und weitere Anlegestellen, sowie Reparaturwerkst?tten für Boote erkennen.
Auch bezüglichder Landwirtschaft hat sich seit gestern einiges ge?ndert. Die Getreidefelder machen mehr und mehr den Spargelfeldern (in der N?he der Loire) oder der Milchwirtschaft Platz. K?he, Schafe und Pferde weiden zu Hauf auf den Feldern.
Das Wetter war auch heute eher eine durchzogene Angelegenheit: Am Morgen starteten wir wieder mit übergezogenem Regenschutz. Im Gegensatz zu gestern brauchten wir ihn allerdings richtig. Während knapp 10 Kilometern durchfuhren wir einen ziemlich heftigen Schauer. Innert Minuten lief das Wasser aus den Schuhen. Da allerdings ein relativ heftiger, seitlicher Wind blies, trockneten bis zum Mittagessen wenigstens die Kleider wieder. Am Nachmittag schien über weite Strecken sogar die Sonne, so dass auch die Schuhe heute Abend bei der Ankunft im Hotel schon fast wieder trocken waren.
Nach dem Mittagessen in Nevers, etwa bei Kilometer 110, trennten wir uns von der Loireebene und fuhren weiter unserem heutigen Zielort, Moulins, entgegen. GegenÜber dem Morgen wurde nun die Fahrt deutlich h?geliger, zu dem mit steigender Tendenz. Den gr?sseren Teil der Höhenmeter bew?ltigten wir auf den letzten 50 Kilometern der heutigen Fahrt. Dieser letzte Teil der Fahrt führte Übrigens durch ziemlich viel Waldgebiete und teils über kilometerlange, schnurgerade Strassen, und dazu immer ein st?ndiges Auf und Ab.
Zum Schluss noch eine Bemerkung zu meinem Umstieg von der Geniesser-Gruppe in die Rollergruppe: Die Rollergruppe entspricht viel eher meinem Trainingsstand. Auch wenn wir heute extrem schnell unterwegs waren, so hatte ich nie das Gefühl "im roten Bereich" fahren zu müssen. Ich bleibe hier, wenigstens bis zu den ersten Bergetappen.
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