Donnerstag, 29. Mai 2008
Velofahren kommt aus dem Kopf heraus
Wenn man immer wieder die gleiche Strecke mit dem Velo f?hrt, so wie ich auf dem Arbeitsweg, kann man sehr gut erleben, wie gut oder wie schlecht man k?rperlich drauf ist. Mit der Zeit bilden sich Erfahrungswerte, Zwischenzeiten, die ich einhalten und wenn möglich unterbieten m?chte. Mit dem ?brigen Strassenverkehr und den vielen Ampeln zusammen geht das vielleicht nicht immer, aber auch daf?r gibt es Erfahrungswerte.Heute zum Beispiel habe ich die folgenden Zwischenzeiten gefahren:
| nach 24 Minuten Schulhausplatz in Baden: | entspricht der Erwartung |
| nach 45 Minuten Eingangs Dietiken: | entspricht der Erwartung |
| nach 58 Minuten Tramhaltestelle Farbhof, Zürich: | 2 Minuten auf der besseren Seite |
| nach 1:14 Stunden im Velokeller beim Arbeitgeber: | 1 Minute auf der besseren Seite |
| nach 1:35 Stunden Waldegg über Zürich: | 5 Minuten auf der schlechteren Seite |
| nach 1:52 Stunden Lieli: | 3 Minuten auf der schlechteren Seite |
| nach 2:08 Stunden auf dem höchsten Punkt auf dem Mutschellen: | 2 Minuten auf der besseren Seite |
| nach 2:46 Stunden zu Hause angekommen: | 6 Minuten auf der schlechteren Seite. |
Während die Fahrt am Morgen mit 1:14 normale Mittelzeit darstellt, so bin ich am Abend, vermutlich unter dem Eindruck der aufziehenden Bew?lkung klar zu schnell in die Waldegg-Rampe reingefahren. Vielleicht die mittlerweile positive Einstellung zum neuen Radweg auf das Lieli erm?glichten es mir hier wieder etwas Zeit zu gewinnen.
Klar Zeit verloren habe ich bei der Abfahrt vom Mutschellen. Ja, ich hatte dort etwas Gegenwind. Das alleine rechtfertigt diesen Zeitverlust noch nicht. Aus irgendwelchen Gefühlen heraus glaubte ich auch, dass ich am Hinterrad einen "Schleicher" eingefangen habe. Also jene Sorte von Plattfuss, bei der man nur ganz langsam die Luft verliert. Das Gefühl liess auch nicht nach, nachdem ich abgestiegen und den Luftdruck h?ndisch kontrolliert hatte. Beinhart der Pneu. Doch der Kopf glaubte immer wieder, die Beine müssten nicht nur gegen den Wind ank?mpfen, sondern auch noch gegen einen laufend gr?sser werdenden Rollwiderstand.
Übrigens der Pneu ist auch jetzt im Keller noch beinhart.
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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am fr?hen Morgen |
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am sp?ten Abend | ![]() |
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72.2 Kilometer 59.7 km/h Maximale Geschwindigkeit 833 Höhenmeter 2:46 Stunden unterwegs 26.1 KM/h Durchschnitt am Morgen 20 Grad, am Abend bis 28 Grad |
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