Samstag, 05. Juli 2008
Erste Passerfahrung in diesem Jahr
Es wurde h?chste Zeit, so kurz vor meinen Savoyen-Ferien endlich mal einen Pass, oder wenigstens eine Passstrasse mit einer Steigung über mehrere Kilometer, zu befahren. Ich habe mir darzu den Glaubenbergpass ausgelesen. Zusammen mit der Hin- und der Rückfahrtergibt sich so auch wieder einmal die Möglichkeit ein paar Stunden länger im Sattel zu sitzen oder nur gerade auf dem Arbeitsweg.So machte ich mich denn heute Morgen schon ziemlich fr?h in Richtung Luzern unterwegs. Anfänglich war die Luft noch angenehm frisch, aber nicht kalt. Ungefähr ab Seengen hatte ich f?r lange Zeit eine sehr gute Aussicht auf den Alpenkranz. Das gef?llt mir immer sehr gut. Hie und da schmeckte es nach Heu. Auch im Seetal wurden schon einige Kornfelder abgem?ht. Der Verkehr um diese Zeit war noch nicht weiter st?rend. Durch Luzern hindurch war bald geschafft und etwas später hatte ich auch den Lopper schon umkreist. Irgendwo zwischen Alpnach und Sarnen wollte ich urspr?nglich noch einen kleinen Kaffeehalt machen, wurde aber nicht so richtig f?ndig. Plötzlich war sie da, die Abzweigung auf den Glaubenberg.
In Sarnen geht der Aufstieg gleich von anfang an sehr steil los, flacht dann etwas ab, bevor kurz vor Stalden nochmals ein heftiger Anstieg bew?ltigt werden muss. Nach Stalden geht es dann eine Zeit lang ziemlich flach weiter. Überhaupt ist der Glaubenberg von der Südseite, eben von Sarnen her, ein ziemlich unregelm?ssiger Berg. Des ?ftern sind meist kurze, aber sehr steile Passagen zu bew?ltigen. Zwischendurch gibt es zur Erholung aber auch wieder eher flachere St?cke. Dass ich die Auffahrt während der Mittagszeit machte, erleichterte die Sache unter der stechend heissen Sonne auch nicht wirklich. Fast zu oberst, in Langiswald, wo sich ein gr?sseres Restaurant befindet, fand heute ein gr?sserer Event der Motorradfahrer statt. So fuhr ich dann bis auf die Passhöhe hinauf, wo sich eine "Kiosk-Wirtschaft" befindet. Sie deckt allerdings alle Bed?rfnisse, mindestens die der Radfahrer, reichlich ab. Die ?lplermakkaronen waren vorz?glich angerichtet. Auf den Hauskuchen hätte ich allerdings verzichten sollen, denn dieser allein w?re eine gen?gend grosse Portion gewesen.
Auf dem Glaubenberg ist zuoberst immer noch ein kurzes St?ck der Strasse nicht geteert, also Kies und Schotter liegen da. Von den vielen Motorradfahreren die heute unterwegs waren, brachte es kaum einer fertig einfach über das St?ck Strasse zu fahren. Viele mussten noch kurz Vollgas geben, damit das Hinterrad so richtig durchdrehte und wegrutschte. Wird wohl ein Auswuchs sein vom "Kind im Manne".
M?sste man für den Glaubenberg noch ein Erkennungsmerkmal suchen, so sind es neben der ungeeterten Strasse sicherlich auch die vielen Kuhroste in der Strasse. Beim Hinauffahren mit dem Renner mag das ja noch gehen, aber hinunter: Der Versuch, auf dem meist schmalen L?ngstr?ger über den Rost fahren zu können, schl?gt fast immer mindestens teilweise fehl. Und bei einer Fahrt über die Quertr?ger, fliegt fast das Velo auseinander. Auf der Nordseite, bei der Abfahrt, müssen es mindestens ein halbes Dutzend von diesen Rosten gewesen sein.
Nach der Abfahrt vom Glaubenberg liess ich mich wieder einmal fast vollst?ndig vom GPS leiten. Kurz nach Willisau gab ich seinem Wunsch links abzuzweigen endlich nach und konnte dadurch einmal mehr, fast unbefahrene Strassen, diesmal sogar eher flaches Gel?nde, mehr oder weniger quer hinÜber ins Suhretal fahren. Der Rest der Fahrt, über Suhr, Hunzenschwil, Wildegg war dann ein reines Heimspiel. Im ?brigen wehte während der Heimfahrt ein leichter, aber sehr stark austrocknender Wind. Es ist heute wahrscheinlich das erste Mal, dass ich nicht rekonstruieren kann, wieviel Wasser ich getrunken habe. Es müssen jedenfalls ein Bidons gewesen sein.
Restaurant und Menu:
Kiosk-Wirtschaft zu oberst auf dem Glaubenberg
?lpler-Makkaronen mit einer Sch?ssel Apfelmus
1 Liter Mineralwasser
Hauskuchen (Aprikosenw?he)
Kaffee
CHF: 23.70
| Details zur heutigen Velofahrt | ||||
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Vormittag |
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Nachmittag | ![]() |
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180.5 Kilometer 65.7 km/h Maximale Geschwindigkeit 1909 Höhenmeter 7:49 Stunden unterwegs 23.1 KM/h Durchschnitt am Morgen bei 17 Grad, am Nachmittag sehr heiss und austrocknend |
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