Freitag, 29. Oktober 2010

Arbeitsweg 2010-71 (Süd)

Nach dem Nebel im Wasserschloss wurde es immer schöner.

Auch der heutige morgendliche Hinweg verlief nochmals vollst?ndig in der Dunkelheit. Dazu kam noch, wenigstens in unserer Gegend, ein ziemlich dicker Bodennebel. Ich machte mir schon Gedanken, meine Sportbrille durch die normale Brille zu ersetzen. Wegen der Doppelgl?ser bei der Sportbrille beginnt diese eben meist rasch Feuchtigkeit anzusetzen. Ung?nstigerweise im Zwischenraum zwischen den korrigierten Gl?sern und der eigentlichen Sportbrille. Dort halt, wo man die Feuchtigkeit eben nicht mehr wegbekommt.

Doch irgendwo nach Baden begann sich die Situation zu normalisieren. Der Bodennebel verwandelte sich zusehends in einen Hochnebel. Irgendwann war er dann sogar ganz weg. Als ich mich jedenfalls vom Velokeller beim Arbeitgeber in die Duschr?umlichkeiten hinÜber bewegte, begann der Horizont eben in einem feinen Pinkrot zu gl?hen.

Am Abend wollte ich noch ein letztes Mal vor der Umstellung auf die Winterzeit, den gr?sseren Teil des Heimweges bei Tageslicht zurücklegen. Ich fuhr gerade aus der Stadt hinaus, als die Sonne die letzten Sonnenstrahlen über die Hügel ins Limmattal schickte. Die Bäume erstrahlten regelrecht in ihren meist gelben oder r?tlichen Kleidern. Die Temperatur war angenehm warm. Die Situation verleitete zu Träumerein über einen schönen Herbst, schöne Ausfl?ge durch bunte Wälder. Das Laub knisterte unter den R?dern.

Doch heute schien der Verkehr irgendwie nerv?s zu sein. Der Verkehrsfluss stockte an allen Enden, gar manches Lichtsignal wurde noch schnell bei Dunkelgelb überfahren. Selbst mit dem Fahrrad war kaum ein vern?nftiger Rhythmus zu finden. Es gibt so Momente mit den Lichsignalanlagen, da wird die Fahrt zu einem regelrechten Stop und Go. Dies erfordert dann immer ein bisschen mehr Konzentration und Aufmerksamkeit, so dass für die Träumereien eben doch kaum mehr Platz blieb.

Umsomehr, habe ich dennoch die letzten farbigen Momente beidseits der Strasse genossen.




Details zur heutigen Velofahrt
dunstige_Nacht am fr?hen Morgen
mit dem Renner
am sp?ten Abend schoenster_Sonnenschein
 
70.4 Kilometer
46.5 km/h Maximale Geschwindigkeit
396 Höhenmeter
2:35 Stunden unterwegs
27.3 KM/h Durchschnitt
am Morgen um 4 Grad, am Abend um 12 Grad

 



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von Urs, am 29.10.10 um 23:29

gefahren in: AargauZürich

in Arbeitsweg

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