Samstag, 30. Juni 2012
Rundfahrt: Um den Hallwilersee
von Urs, am 30.06.12 um 23:59
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Freitag, 29. Juni 2012
Reise ans Ende der Welt 8. Tag
In Tromsö, dem Ausgangspunkt vieler Nordpol-Expeditionen, aber auch als eine der wenigen Städte, welche nach dem oder im zweiten Weltkrieg nicht niedergebrannt wurden, sollte man sich schon noch kurz umschauen. Die Stadt scheint mir voller Denkmäler zu sein, allen voran Roald Amundsen, dem zwar der "Sieg" um den Nordpol vergönnt war, der aber das Rennen am Südpol gewann. Sein Kopf, seine Statue kann gleich mehrmals in der Stadt gefunden werden.
von Urs, am 29.06.12 um 23:59
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Donnerstag, 28. Juni 2012
Reise ans Ende der Welt 7. Tag
Wie so oft in den letzten Tagen, setzen wir uns auch heute bei Regenwetter in den Bus. Etwas übernächtigt und schläfrig sehen und hören wir einen Film des Schweizers Schwaar, der sich hier oben mit dem Leben der Samen (Bewohner von Lappland) beschäftigte. Wir erfahren viel über ihr Leben und Überlebenskampf in dieser kargen Welt, ihrem Wandel vom Rentierbauern der seine Tiere pflegte, züchtete für den Eigengebrauch und sich nun eben doch einen Allrad-Quad leistet, und sich damit in die Zwänge der Marktwirtschaft begibt. Rentiere züchtet er nun nicht mehr ausschliesslich für den Eigengebrauch, sondern muss mit deren Erlös eben auch das Benzin für den Quad bezahlen, den Kredit abbezahlen, die Telefonrechnung für sein Handy usw. Dies nur als Beispiel.
Die letzten Blicke auf das Nordkapp sind eher ernüchternd. Weg ist der Glanz und die Sonne von heute Nacht. Nebel und Regen hüllen die Felsen ein. Auf unserem langen Weg in den Süden, heute bis Tromsö, überqueren wir mehrmals Hochebenen auf denen der Schnee gerade erst geschmolzen ist. Anfänglich begleitet von Regen und in den höheren Lagen auch von Graupelschauern. Langsam aber tauchen wir wieder in die Vegetation ein. Immer häufiger wird unser Weg von frischen, noch hellgrünen Birkenwäldern, gesäumt.
von Urs, am 28.06.12 um 23:59
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Bilder um Mitternacht
Im Moment bin ich derart fasziniert von der Mitternachtssonne, dass ich lieber mit dem Fotoapparat in der Hand in der Gegend herumfotographiere, statt im Hotelzimmer die Einträge für dieses Weblog zu verfassen. Meine persönlicheren Eindrücke vom gestrigen Besuch am Nordkapp und der heutigen Fahrt vom Nordkapp nach Tromsö, kommen aber auf jeden Fall noch in dieses Weblog.von Urs, am 28.06.12 um 23:59
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Die Nacht am Nordkapp
Nach dem Nachtessen in unserem Hotel in Honningsvag setzen wir uns für die letzten 30 KM zum Nordkapp wieder in unseren Reisecar. Die Aussentemperatur wird gerade mal mit 6 Grad angezeigt. Es windet stark aus wechselnden Richtungen. Die Fahnen flattern heftig im Wind und die Fahnenstangen vor dem Hotel krümmen sich. Ich denke an die Radfahrer die wir seit dem Polarkreis häufiger auf der Strasse antreffen. Was muss das für ein Gefühl sein: nach vielleicht 2000 und mehr Kilometer, nach tausenden von Höhenmetern über hügeliges Gelände, jetzt in diesem Gegenwind und dieser Kälte mit dem Ziel vor Augen, nochmals kräftig in die Pedale treten zu müssen. Denen wird tatsächlich nichts geschenkt. Wenigstens sind die Strassen in einem guten Zustand.
Von unserem Hotel windet sich die Strasse, ähnlich einer Passstrasse auf eine Hochebene hinauf. Wie schon so manchmal in den letzten Tagen dürfte es sich auch hier um 10% und mehr Gefälle handeln. Nach der Hochebene geht es wieder fast bis ans Meer hinunter, bevor nochmals eine Steigung, eine lange Rampe zum Nordkapp hinauf zu bewältigen ist. Unterwegs treffen wir auch hier ein paar Rentiere an. An einer Bucht machen wir einen kurzen Fotohalt. Weit draussen über dem Meer, da scheint die Sonne, ansonsten ist der Himmel bewölkt, stellenweise dürfte es auch regnen.
von Urs, am 28.06.12 um 02:00
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Mittwoch, 27. Juni 2012
Reise ans Ende der Welt 6. Tag
Wie so oft in den letzten Tagen, regnet es auch heute, als wir uns in den Bus für die Weiterfahrt nach Norden setzten. Da wir schon seit gestern durch Lappland fahren, drängte sich ein Besuch des Siida-Museums für die Samen, wie man die Bewohner von Lappland nennen soll, auf. Wir erfahren einiges über dieses Naturvolk, ihre Kultur, aber auch ihre Anstrengungen, eben doch nicht so an allem Fortschritt vorbei, ein "Naturvolk" zu bleiben.
Auch Goldwäscherei ist in Finnland ein grosses Thema. Jetzt mit den Touristen wird das natürlich noch mit zusätzlichen Events angeheizt. Aber es wurden schon ganz beachtlich grosse Nuggets gefunden.
von Urs, am 27.06.12 um 23:59
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Dienstag, 26. Juni 2012
Reise ans Ende der Welt 5. Tag
Oulu verlassen wir heute Morgen in leichtem Regen. Doch das Wetter hellt bald etwas auf, die Temperaturen liegen dann den ganzen Tag im üblichen Rahmen um 15 Grad herum. An der Sonne wird es jeweils sehr rasch auch wärmer. Nach einem letzten Blick aus dem fahrenden Car auf den letzten Zipfel der Ostsee führt unser Weg weiterhin nach Norden.
Nach einem kleinen Zwischenhalt unterwegs erreichen wir gegen Mittag Rovaniemi, auch genannt das Tor in den Norden. Finnland hat ja während der Kriegszeit arg gelitten. Mal unter den Deutschen, mal unter den Russen. Nach der Besichtigung der sehr schönen Kirche, haben wir uns deshalb auch die Zeit für einen kurzen Besuch des Friedhofes genommen. Ist noch eine eindrückliche Sache.
von Urs, am 26.06.12 um 22:23
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Montag, 25. Juni 2012
Reise ans Ende der Welt 4. Tag

Nach dem Morgenessen und einer kleinen improvisierten Stadtrundfahrt durch Jyväskyä machten wir uns wieder auf den Weg. Ein paar Kilometer zurück unter die Wolkendecke und in den Regen. Wir wollten in Kuopio den weitherum höchsten Hügel (232 MüM) hinauffahren und dann erst noch seinen Aussichtssturm, weitere 75 Meter, erklimmen. Erwartet hätte uns eine Rundum-Aussicht über 45'000 KM2 finnische Seen- und Waldlandschaft. Leider machte uns der Nebel und die Wolkendecke einen Strich durch die Rechnung. Doch das bisschen von der Aussicht, das noch übrig blieb, reichte mal für eine erste Ahnung. Glücklicherweise regnete es in der Zwischenzeit nicht mehr.Den Rest des Tages verbrachten wir bis auf "Boxenstopps" und das Mittagessen, im Bus. Zeit genügend, um sich mit der vorbeihuschenden Landschaft zu beschäftigen.
von Urs, am 25.06.12 um 22:13
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Sonntag, 24. Juni 2012
Reise ans Ende der Welt 3. Tag
Nach einer ruhigen Nacht auf einer leicht vibrierenden Fähre, suchten wir während der Durchfahrt durch die Schäreninseln von Finnland kurz vor Helsinki, das Morgenbuffet heim. Da war alles vorhanden. Vielleicht im Unterschied zu einem "kontinentalen" Frühstücksbuffet war das Angebot an Fisch, allen voran Lachs, deutlich grösser. Aber sonst war alles da. Brot, Käse, Eier, Omeletten, Konfi, Honig, Früchte, Müesli, Cerealien in vielen Varianten und schier unendlich. Die Fähre legte um 10:00 Uhr, finnische Zeit, an. Während der Nacht haben wir in die Osteuropäische Zeitzone gewechselt und mussten die Uhren eine Stunde vorstellen, sofern das nicht die Elektronik schon besorgt hatte. Am Hafen wurden wir von Petra, einer örtlichen Reiseleiterin für eine Stadtrundfahrt in Helsinki, begrüsst.
von Urs, am 24.06.12 um 21:19
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Samstag, 23. Juni 2012
Reise ans Ende der Welt 2. Tag
Nach dem Morgenessen geht es schon bald entlang dem Vätternsee in Richtung Stockholm weiter. Das Wetter machte einen recht guten Eindruck. Zwar etwas bewölkt, aber immerhin trocken, so blieb es denn auch den ganzen Tag.Während der Fahrt von Jönköping nach Stockholm erhielten wir auch heute wieder jede Menge Informationen über Schweden, seine berühmten Persönlichkeiten aus Politik und Sport, die Königsfamilie im Speziellen, die Schriftsteller, Fabrikanten, und Nobelpreisträger.
Die ersten Kilometer fuhren wir entlang dem Vätternsee. Etwa in der Mitte verlässt der Göta-Kanal den See. Dieser Kanal verbindet die Ostsee mit der Nordsee. Bei Göteborg beginnt sein "Landweg" durch Südschweden und in der Nähe von Stockholm gelangt er in die Ostsee. Es muss ingenieurmässig ein Wunderwerk sein. Sein Weg führt nicht nur durch ein paar Seen, sondern auch durch 66 Schleusen. Dabei überwindet er gegen 100 Meter Höhendifferenz. Viele Zieh- und Rollbrücken mussten gebaut werden. 58'000 Arbeiter sollen vorwiegend von Hand mit Holzschaufeln daran gebaut haben. Eine dieser Schleusen Passagen haben wir uns näher angeschaut. Der Kanal wird heute fast nur noch für touristische Zwecke verwendet. Dazu gibt es drei historische Schiffe die zwischen Göteborg und Stockholm unterwegs sind. Die Durchfahrt des Kanals dauert etwa 4 bis 6 Tage.
von Urs, am 23.06.12 um 23:59
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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:
Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:
Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
Den Winter überstehen in der Gruppe
und als Einzelfahrer
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