Mittwoch, 08. September 2010
Das Gewohnheitstier Mensch
Dass der Mensch sich nicht gerne ver?ndert, manche es geradezu lieben, immer den gleichen Weg, den gleichen Ablauf, durchspielen zu können, d?rfte ja bekannt sein. Dass ich auch zu jener Sorte geh?re, die sich von liebgewonnenen Abl?ufen und Zust?nden kaum trennen können, habe ich am letzten Wochenende wieder einmal erfahren müssen.Tagelang habe ich mich mit der Strecke meiner Herbstfahrt über die Pässe in der Zentralschweiz befasst. Überlegungen zu Hin- und Wegfahrt gemacht (mit oder ohne ÖV), Varianten über weitere Pässe und andersherum studiert und mit fr?heren Erfahrungen verglichen. Koordinaten von Geocaches abgefragt. Schlussendlich alles fein s?uberlich auf dem GPS gespeichert und bereitgelegt. Glaubte ich jedenfalls.
Samstag Morgen, im Zug bei der Hinfahrt nach Andermatt, irgendwo entlang dem Vierwaldstättersee, vermisste ich plötzlich mein GPS. Vor dem geistigen Auge, sah ich es noch liegen. Zu Hause auf dem Schreibtisch, neben meiner Armbanduhr. Dort lag es auch noch am Sonntagabend, als ich nach Hause kam. Die Armbanduhr nehme ich nie mit, denn ich habe ja im GPS eine Zeitangabe
So startete ich zu meiner zweit?gigen Rundfahrt ohne die technischen Gadgets, an die ich mich doch so gew?hnt hatte.
von Urs, am 08.09.10 um 23:13
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und als Einzelfahrer
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