Zur Abwechslung ging es heute wieder einmal an das südliche Ende der Stadt zur Arbeit. Bei einem meiner letzten Berichte zu dieser Strecke, habe ich ja davon geschrieben, dass zwar der Radweg vorerst zu Ende sei, der Weg zur Arbeit aber noch nicht. Im Gegenteil, ich hätte da so eine Art Autobahn f?r das Rennvelo zu befahren.
Vor noch nicht allzulanger Zeit, als n?mlich die Westumfahrung um Zürich noch nicht in Betrieb war, zw?ngte sich hier der ganze Verkehr durch. Die Strasse wurde deshalb auch auf zwei mal zwei Spuren erweitert. Jetzt mit der Westumfahrung von Zürich, ist hier natürlichviel Platz geblieben. So viel Platz, dass auf mehreren Kilometern L?nge, jeweils die rechte Spur f?r Rechtsabbieger und den Linienbus reserviert ist, während sich der Rest des Verkehrs mit der linken Hälfte der Fahrbahn begn?gen darf.
Für den Velofahrer vielleicht eine heikle Situation. Föhrt man rechts auf der rechten Spur, riskiert man alle paar hundert Meter, von irgend einem rechtsabbiegenden Autofahrer abgeschossen zu werden. Damit mir das nicht (mehr) passiert, habe ich mich entschlossen, am linken Rand der rechten Spur zu fahren. Da d?rfte ich f?r den Verkehr, selbst f?r Lastwagen, eigentlich kein Problem sein. Rechtsabbieger sehen das Hindernis Velofahrer fr?h genug. Für Linienbusse d?rfte ich eigentlich auch kein Problem darstellen, denn die kommen über alles gesehen mit ihrem Fahrplan zwischen den Halteboxen sowieso nicht so schnell vorwärts wie ich auf dem Renner.
Da der Strassenabschnitt zudem vor etwa einem Jahr komplett renoviert und vor allem auch mit einem neuen, feinen Belag versehen wurde, geben diese paar Kilometer die Möglichkeit, mal ein gr?sseres St?ck ohne Schachtdeckel, Bodenwellen und sonstigen Unebenheiten, dahinzukurbeln.