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Als Aargauer unterwegs
(Spass auf schmalen Reifen)

Dienstag, 13. April 2010

Immer das linke Bein

Es fing eigentlich ganz harmlos an. Die letzte Woche, als ich zum zweiten Mal mit dem Renner den Arbeitsweg abgefahren bin. Trotz der Kälte am Morgen, hatte ich nur den d?nneren Thermoanzug an. Ich w?re ja sonst mit dem dickeren am Abend in der Wärme ganz arg ins Schwitzen gekommen. Für den d?nneren der beiden Thermoanz?ge muss ich allerdings eine richtige Rennhose darunter anziehen, weil der Thermoanzug keinen Radfahrereinsatz hat. Das war bis jetzt noch nie ein Problem. Im Gegenteil: kann in der Übergangszeit sogar von Vorteil sein, sollte es dann mal gen?gend warm werden.

Am Abend hatte ich dann allerdings das Pech, in eine noch ziemlich feuchte Rennhose einsteigen zu müssen, welche in unserer provisorischen und schlecht geheizten und bel?fteten Garderobe nicht richtig trocken geworden war. Während der Heimfahrt bemerkte ich dann je länger desto mehr, dass es über die H?fte und das Becken bis in den R?cken hinein immer kühler wurde. Es begann regelrecht zu ziehen. Aber irgendwie musste ich ja nach Hause gelangen.

Ob daraus nun ein Hexenschuss oder eine Entz?ndung des Ischias-Nerves entstanden ist, bleibe vorerst mal dahingestellt. Als Folge davon, zwickte und elektrisierte es anderntags ziemlich heftig, teilweise bis weit ins linke Bein hinunter. Wie die meisten Leute in solchen F?llen, beginnt man sich vorsichtig zu bewegen, nur so weit b?cken, dass die Schmerzen noch zum aushalten sind. Verrenkungen an den Schmerzen vorbei sind die Folge.

Am Samstag schien das Gr?bste vorbei zu sein. Ich f?hlte mich fit f?r die Gartenarbeit.
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Montag, 12. April 2010

A propos RailWorks

Als ich heute Abend im Hauptbahnhof im Zug nach Hause sass, und auf dem Nebengeleise plötzlich eine ganze Reihe von leeren Kieswagen neben den Bahnsteig geschoben wurde, war man ein erster Gedanke: "Da hat einer mit der Fahrstrassenschaltung daneben getippt". Es d?rfte ja sehr un?blich sein, dass ausgerechnet während der Hauptverkehrszeit ein ganzes Stumpengeleise in seiner ganzen L?nge mit einem G?terzug besetzt wird.

Doch der G?terzug wurde nicht einfach ratlos stehen gelassen, sondern sofort wieder aus der Halle auf ein Nebengeleise gezogen. Work on Rails, statt RailWorks, eben.

Bin ich von dem Spiel denn schon so besessen?

von Urs, am 12.04.10 um 22:28
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Zwischen Brugg und Zürich

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Paris - Roubaix

Als ich heute Nachmittag beim Zappen durch die TV-Kan?le entdeckte, dass "unser" Cancellara, und dann erst noch auf meinem Renner durch die Hölle des Norden ritt, war die Lust nach einer eigenen Fahrt zur Suche nach dem Frühling wie weggeblasen. Das musste ich sehen.

Es war begeisternd zuzusehen, mit welcher Ruhe, Konsequenz, aber auch Kraft und Ausdauer Cancellara f?rmlich über die Pav?s flog. Über 40 Kilometer Solofahrt, in einem Rennen das über 250 Kilometer geht. Oder über sechs Stunden mit einem Schnitt von fast 40 Kilometer pro Stunde.

Dazu noch die Schl?ge dieser Kopfsteinplaster. Handgelenke, Schultern, Kopf, die Beine, alles wird da durchger?ttelt. Selbst das Material, der Renner, d?rfte da einiges abbekommen. Da muss ich mir wohl keine Gedanken mehr wegen ein paar holprigen Passstrassen, oder ungeteerten Strecken mehr machen. cool smile

von Urs, am 12.04.10 um 00:05
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Samstag, 10. April 2010

Den Frühling in den Garten geholt

Es war ja h?chste Zeit f?r die Gartenpflege. An den Johannisbeerstauden sind die k?nftigen Tr?ger f?r die Beeren schon gewachsen. Ob die Bl?ten daran schon verbl?ht sind, lässt sich nicht so einfach bestimmen. Hingegen um die Bl?ten der Stachelbeeren k?mmerten sich gesch?ftige Hummeln. Die Zuckerhutfichte hat schon viele, hellgr?ne Knospen vorzuweisen. Der Apfelbaum, der Zwetschgenbaum und die Feige haben den Winter offensichtlich gut überstanden. Die Feige hat viele, safttiggr?ne Knospen und die Zwetschge lässt sich vielleicht auf ein Rennen um die ersten Bl?ten mit dem Apfelbaum ein.

Nur die Palme macht uns ein bisschen Sorge. Ende Februar, anfang März sah sie noch gut und frühlingshaft aus. Doch dann kam nochmals eine Ladung Schnee, mehrere N?chte mit Temperaturen unter null, mehrere Tage mit eiskalter Bise. Da verf?rbte sie sich mehr und mehr ins br?unliche. Mal sehen, ich glaube andere Jahre wurde sie auch schon vom Wintereinbruch im März überrascht, und hat es überlebt. Vielleicht braucht sie einfach noch ein bisschen Zeit.

Keine solchen Sorgen macht sich das Unkraut. Das scheint jeden, noch so späten Wintereinbruch zu überleben. Aber es überlebt nicht unsere Hacke und auch nicht den Vertikutierer der Rasenfl?che. Der hat heute ganze Arbeit geleistet. K?belweise entfernte er Moos, zu dicht gewachsenes Gras, Klee, Unkraut aller Art.

Es d?rfte noch ein paar Tage dauern, bis auch der Rasen wieder sein saftiges Grün zurückgewonnen hat. Aber dann wird er stark genung sein, den Angriffen des Unkrautes wieder f?r ein weiteres Jahr entgegentreten zu können.

Freue mich einen Sommer, in einem schönen Garten.

von Urs, am 10.04.10 um 23:37
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Aus dem Leben gegriffen

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Freitag, 09. April 2010

hat Suchtpotential

RailWorksLangj?hrige Leser dieses Weblogs m?gen sich vielleicht noch daran erinnern: Modellbahn und f?r kurze Zeit auch der Trainsimulator von Microsoft waren hier in diesen Zeilen ein Thema.

Am verregneten Osterwochenende war es dann wieder passiert: Ich habe mir den Zugsimulator "Rail Works" gekauft und downgeloaded. Von ein paar ganz Spieleversessenen im Geschäft hatte ich davor von Steam gehört. Steam, eine weitere "social community", welche sich auf Spiele aller Art spezialisiert, bietet unter anderem den Download eben von Rail Works an. Der Vorteil dabei ist, dass man seine Spielesammlung eben bei Steam gespeichert lassen kann, und so den Download allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt oder auf einen anderen PC nochmals durchf?hren kann, ohne die Software ein zweites Mal kaufen zu müssen.

In der Grundausstattung von Rail Works erh?lt man ein paar amerikanische, englische und deutsche Strecken mit den zugeh?rigen Loks und dem passenden Wagenmaterial. Umfangreiche Dokumentationen über Strecken und Loks, aber auch ein Flyer mit den notwendigsten Befehlen um überhaupt abfahren zu können, sind ebenfalls dabei.

Grunds?tzlich kann man alle Strecken, einfach so zum Plausch, ohne Übungen und Vorgaben abfahren. Es gibt aber fast jede Menge Übungen, vom einfachen Zusammenstellen eines Zuges, bis zu komplizierteren Rangier- und VerschiebungsÜbungen, die abendf?llenden Umfang annehmen können.

Rail Works, im Gegensatzu zum Trainsimulator, hat den Vorteil, dass da Bahn- und / oder IT-Begeisterte immer wieder weiterentwickeln. Mittlerweile stehen bei Steam über 30 weitere Addons, Erweiterungsm?glichkeiten zum Download bereit.
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Donnerstag, 08. April 2010

Schafherde - update

SchafherdeLange hat es gedauert, bis ich die ganze Schafherde an meinem Arbeitsweg wieder einmal vor die Linse bekam. Während des langen Winters waren sie oftmals im nahen Unterstand, manchmal auch am anderen Ende des Bahndammes.

Interessant scheint mir zu sein, dass seit Jahren immer wieder zwei Junge neu dazukommen, der Gesamtbestand aber doch weiterhin meist sechs Tiere betr?gt. Interessant ist auch, dass fast jedes Jahr, eines der Jungtiere ein Aussenseiter zu sein scheint. Denn fast immer hält sich eines der Tiere etwas entfernter von der Gruppe auf.
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von Urs, am 08.04.10 um 22:38
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Zwischen Brugg und Zürich

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Mittwoch, 07. April 2010

Arbeitsweg 2010-09

Kilometer 8Auch heute wagte ich mich nochmals mit der gleichen überlegung wie gestern auf den Arbeitsweg mit dem Renner: am Morgen ein bisschen frieren, daf?r am Abend nicht allzustark schwitzen zu müssen. Die Rechnung ging abermals ziemlich gut auf. Allerdings war es am Morgen mit zwei Grad gerade so warm, dass sich kein Bodenfrost mehr ansetzte. Interessant finde ich es immer wieder feststellen zu können, dass die Nacht eigentlich am kÄltesten kurz vor Sonnenaufgang ist. Wenigstens die "gef?hlte" Temperatur scheint in den letzten Minuten vor dem Erscheinen der Sonne über dem Horizont, nochmals regelrecht in die Tiefe zu purzeln. Jedenfalls empfinde ich das so.

Bei der Hinfahrt ins Geschäft fahre ich ja gegen den Sonnenaufgang. Heute, und auch gestern Morgen, war es jeweils sehr schön zuzusehen, wie sich der Himmel vom dunkelsten Schwarz fast durch die ganze Farbenpalette über Violett, Rosa, Rot, Gelb, Weiss bis zum erscheinen der Sonne verf?rbte. Bedingt durch die Topografie und meine eigene Bewegung, sind es zurzeit allerdings nicht so spektakul?re Sonnenaufg?nge, bei denen sich die Sonne so langsam über einen Hügel schiebt. Vielmehr ist sie dann einfach plötzlich da und schaut vielleicht schon zwischen den Häuserzeilen hervor.
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von Urs, am 07.04.10 um 22:49

gefahren in: • AargauZürich

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Arbeitsweg

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Dienstag, 06. April 2010

Arbeitsweg 2010-08

Kilometer 7Manchmal verwundert es mich, wie rasch die verlorene Stunde aus der Umstellung zur Sommerzeit wieder da ist. Nach dem ich noch vor den Ostern einen beachtlichen Teil meines Arbeitsweges in der Dunkelheit zurücklegen musste, so ist die D?mmerung jetzt schon wieder sehr gut bemerkbar. Wenigstens an solchen Tagen wie heute, wenn sich der Himmel absolut wolkenlos pr?sentiert. Nur eben hat auch das einen Nachteil: wegen der fehlenden Wolken, kann das ganze bisschen Wärme vom Vortag wieder komplett abstrahlen. Die Nachbarn schabten heute morgen wieder fleissig an den Autoscheiben. Auf den Wiesen lag eine weisse Schicht Frost. Ich selber bekleidete mich unter dem Motto: lieber am Morgen ein bisschen frieren, als am Abend allzustark schwitzen zu müssen. Die Rechnung ging ziemlich gut auf, das morgendliche Leiden durch die Kälte hielt sich im Rahmen.

Die heutige Foto schoss ich kurz bevor die Strecke durch die vermutlich dunkelste Stelle meines Arbeitsweges f?hrt. Knapp einen Kilometer lang, keine einzige Strassenleuchte, rechts der Waldrand und links die Busspur, die Strasse und neben einem Abhang sogar noch das Bahntrasse. Das nächste Foto werde ich dann bereits nach dieser Strecke aufnehmen.
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von Urs, am 06.04.10 um 23:06

gefahren in: • AargauZürich

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Arbeitsweg

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Montag, 05. April 2010

Ottenbach - Fahrwangen

Oberhalb MuriAls ich heute Mittag den Renner auf die Strasse stellte, wusste ich eigentlich gar nicht so richtig wohin ich fahren wollte. Etwas ?sterliches, irgend ein Fotosujet zu Ostern oder Frühling, oder noch besser: beides zusammen auf eine Foto bringen. Ich fuhr mal in Richtung Birmenstorf, machte dort wegen eines k?nftigen famili?ren Anlasses noch eine kleine Zusatzrunde, fuhr dann weiter über Fislisbach, Niederrohrdorf mehr oder weniger durch das Reusstal nach Bremgarten. Dort dann weiter das Freiamt hinauf bis auf die Höhe von Ottenbach.

In Bremgarten fand wieder irgend ein Fest statt. Jedenfalls waren da viele Makrtst?nde aufgestellt und Unmengen von Leuten auf den Pl?tzen und der Strasse. Etwa ab Zufikon kam dann endlich die Sonne, was aber nicht unbedingt auch mehr Wärme bedeutete. Die gef?hlte Temperatur jedenfalls blieb in etwa gleich.

In Ottenbach überquerte ich das Reusstal fuhr nach Muri und über den Hügel nach Bettwil ins Seetal hinÜber. Während der Auffahrt kann man dort eine Zeit lang einen schönen Ausblick auf das ganze Freiamt und weiterhin auch auf den Alpenkamm geniessen. Irgendwie scheint der Frühling nicht so recht vorwärts zu kommen. Zwar bl?hen unten in den T?lern zwar mittlerweile wahrscheinlich alle Forsythien, doch nur wenige Meter in der Höhe ist es schon vorbei mit der gelben Farbe. Selbst das Grün auf den Waldb?den wird sp?rlicher.
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von Urs, am 05.04.10 um 23:26

gefahren in: • Aargau

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Ausflüge

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Freitag, 02. April 2010

Auf der Suche nach dem Frühling

br?tender_SchwanWieder einmal eine Runde Nordic Walking am Klingnauer Stausee. Wir erhofften uns eine erste Runde unter der wärmenden Frühlingssonne. Die Voraussetzungen waren gut. Ein paar Blumenkohlwolken tummelten sich am Himmel, in der Ferne sah man dank des Föhns wieder einmal den Alpenkamm schimmern.

Was so viel versprechend angefangen hatte, fand dann doch keine Fortsetzung. Ausgerechnet während dieser guten Stunde unseres Rundlaufes um den See, setzte sich eine schwarze, fast lichtundurchl?ssige Wolke über unseren K?pfen fest. In der Ferne, ennet dem Rhein, schien es sogar zeitweise zu regnen. Damit hielt sich die Temperatur auch eher im kühlen Bereich auf. Aprilwetter eben.

Daf?r fanden wir dann die ersten Anzeichen des Frühlings ganz in der N?he, meist am Boden oder auf Augenh?he. Der Rasen und das Gras, schon deutlich grüner, als auch schon. Die Forsythien beginnen hier so langsam ihre gelben Bl?ten zu entfalten, Einige Geb?sche zeigen ihre grünen Knospen. Teilweise entsteht der Eindruck eines feinen, grünen Schleiers entlang der Hecken. Auch am Rand des Schilfes strecken die ersten, frischen Triebe ihre grünen Blätter an die Luft.
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von Urs, am 02.04.10 um 22:24
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Nordic Walking

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meine letzten Trainings, eingesendet an Sportstracklive:


Meine letzten Fahrten, eingesendet bei Strava:


Meine Fahrten über Pässe (seit März 2012), registriert bei Quäldich:
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