Die Brissago-Inseln erreicht man von Ascona her mit einer viertelst?ndigen Schifffahrt. Die Insel, noch im schweizerischen Teil des Lago Maggiore, profitiert von dem sehr milden Seeklima. Unter anderem d?rfte dies auch der Grund sein, dass hier Pflanzen aller Welt sehr gut gedeihen. Pflanzen aller Kontinente finden hier ihren Platz, seien dies nun uralte Eukalyptus-Bäume, Kiwis, Bambus, Lavendel oder Kakteen.
Auch Fische und V?gel scheinen sich in diesem Klima wohl zu f?hlen. So umkreist ein ganzer Schwarm, ziemlich grosser, schwarzer Fische, den südlichen Teil, den afrikanischen Teil, der Insel. Ob die nach Futter betteln? Jedenfalls schnappten sie ziemlich gierig nach ein paar Brotst?ckchen.
Kurz nach dem Eingang f?llt unser Blick auf einen riesigen blühenden Rhododendron-Strauch. Direkt daneben br?tet ein Schwan auf seinem Nest ein paar Eier aus.Wir gehen weiter durch den Gew?rzgarten. Viele Eidechschen w?rmen sich auf den warmen Steinen an der Sonne. Wir geniessen aber auch den Blick über den See, zurück auf die Kulisse von Ascona.
Warmer Morgen, fast wolkenloser Himmel, gute Wetterprognose bis am Abend, was will man noch mehr. Nichts wie raus auf den Renner und an die Arbeit. Irgendwie fiel es mir heute Morgen sehr leicht auf den Renner zu sitzen. Ganz unschuldig daran d?rften ja die mittlerweile schon fast sommerlichen Morgentemperaturen auch nicht sein. Auch dass es jetzt schon recht hell ist, verhilft mir zu einer guten Stimmung.
Das Foto entstand heute Morgen um den Kilometer 12 herum. Um nicht schon wieder eine Baustelle auf dem Bild zu haben, fuhr ich etwas weiter. Sozusagen im R?cken meines Standortes wird seit Wochen an einer St?tzmauer gebaut und ausgebessert. Die Fotografie entstand in einem kurzen grünen St?ck zwischen Baden und Neuenhof.
Jeweils im Frühling kann ich es kaum erwarten, ein paar schöne, bl?hende Fruchtbäume vor die Linse zu bekommen. Mit dieser Absicht setzte ich mich heute Morgen in der Fr?he auf den Renner, in Richtung Innerschweiz. Eine Fahrt entlang von Zugersee, ?gerisee und Vierwaldstättersee, das war meine Absicht. Ich hoffte in dem milden Kllima der Seen auf eine "bl?hende Arena".
Am morgen war es noch ziemlich kühl, doch spätestens beim Anstieg von Baar zum ?gerisee hinauf musste ich mich bereits vom Veloj?ckchen trennen. Es wurde auch h?chste Zeit f?r ein erstes Foto. Bereits im Reusstal war ich schon an unz?hligen blühenden Bäumen vorbeigefahren. Wie es scheint, sind die Kirschb?ume bereits grüsstenteils verbl?ht. In voller Bl?te scheinen zur Zeit die Birnb?ume zu stehen.
Ich kam gut und z?gig voran. Als ersten kleinen Versuch meiner "Steigf?hgikeiten" bog ich am ?gerisee in Richtung auf den Ratenpass ab. Er sollte somit immerhin mein erster Pass in diesem Jahr werden, der wenigstens über 1'000 Meter hinauf steigt. Sobald man die tieferen Ebenen oder gar die Seen verl?sst, ist nicht mehr viel los mit Frühling. Die Wälder immer noch braun, kaum etwas Grünes am Boden. Deshalb ist auch die Aussicht auf dem Ratenpass nicht wirklich etwas Wunderbares. Die Natur ist noch zuwenig in den Frühling fortgeschritten. Deshalb gibt es hier auch nur das obligate Passfoto vor der Weiterfahrt in Richtung Biberbrugg.
Seit Google's Latitude kann diese Frage ja relativ einfach beantwortet werden. Bedingung ist allerdings, dass ich in meinem HTC-Handy mit der Android-Applikation Maps dem "Google Latitude" beigetreten bin. Eine Serie von Einverst?ndnissen musste ja schon durchgeklickt werden, denn schliesslich ist das persönlicher Datenschutz auf den man verzichten will. Da ich mich allerdings fr?her schon mit meinem "near-realtime-tracker" des ?ftern diesem Schutz entzogen habe, fiel mir dieses Durchklicken nicht so schwer.
Der weitere Weg in das Weblog ist dann nicht mehr schwer, offeriert doch Google den Code zum Einbau gleich selbst. So werde ich nun fortan, ab dem Zeitpunkt wo ich eine kleine Mitteilung an mein Weblog (zur Zeit sichtbar in der linken Spalte, unterer Teil) sende, f?r 24 h dank Googelscher Präzision und Programmlogik sichtbar sein.
Zum dritten Mal in dieser Woche mache ich mich am Morgen in aller Fr?he mit dem Renner auf den Weg zur Arbeit. Auch heute ist das Wetter wieder fast wolkenlos und die Temperatur "gerade recht". Der Fotohalt ist heute f?r den 11. Kilometer geplant. Einfachheitshalber nehme ich den Ausgang des Strassentunnels unter der Burgruine Stein in Baden, als Haltepunkt. Der Blick geht auf die ber?hmtber?chtigte Schulhausplatzkreuzung, wohl eine der dichtbefahrendsten Kreuzungen, wenigstens hier in der Gegend. Pläne f?r einen Kreisel bestehen, wurden wieder ge?ndert, neu gemacht. Es d?rfte wohl noch eine Weile dauern, bis dieser Knoten entwirrt wird. Vielleicht das besondere daran ist, dass nach der Kreuzung in drei Richtungen nach nur wenigen Kilometern jeweils die Autobahn erreicht werden kann. Zudem f?hren einige Buslinien, natürlichmit entsprechenden Priorit?tsschaltungen und Sonderspuren über die Kreuzung. In Richtung des Blickes f?hrt noch eine Strasse in die "Weite Gasse", wohl die Einkaufsmeile der Stadt Baden. Unter der Kreuzung f?hren Velowege ebenfalls in verschiedene Richtungen weiter. Wohl alles Umst?nde, die das Leben den Verkehrsplanern nicht gerade vereinfachen d?rften.
Später dann bei der Ankunft in Zürich, war eine merkw?rdig grosse Hektik sp?rbar. Nicht unbedingt mehr Verkehr, aber eine hohe Polizeipr?senz, Linienbusse, die irgendwo anhielten, wo gar keine Bushaltestelle war, Trams die auf der Strecke stehen blieben. Überall, und f?r diese Zeit viel zu viele Fussg?nger. Sogar der Autotransporter der Importgarage stand heute f?r einmal nicht auf dem Radstreifen, sondern vollst?ndig auf dem Troittoir.
Heute nochmals mit dem Renner zur Arbeit gefahren. Dabei liess ich mich allerdings nicht mehr von den Mofa's jagen. So hatte ich dann auch Gelegenheit, vermehrt etwas links und rechts der Strasse zu schauen. Jetzt, wo der Frühling hier endlich seine volle Schönheit zu entwickeln beginnt, w?re es ja auch schade, mit den Augen dauernd, an das Hinterrad eines Mofa's zu starren.
Es war zwar kälter, als ich das erwartet hatte, vermutlich blies eine leichte Bise, daf?r aber wolkenlos. Kurz vor halb sieben ist aktuell der Tagesbeginn, wenige Kilometer später, bei mir ist das dann irgendwo im Limmattal, so um Neuenhof herum, steht die Sonne dann auch bereits in voller Gr?sse an einem leicht r?tlich gef?rbten Himmel.
Das heutige Foto, entstand eingangs Baden, zwischen den Alstom, fr?her ABB (Asean Brown Boveri), noch fr?her BBC (Brown Boveri & Cie), Geb?uden. Die fr?heren grossen Industriehallen wurden hier teilweise abgebaut oder umgebaut. Entstanden sind dann wesentlich kleinere Geb?ude und teils auch Geb?ude, die mit der damaligen Maschinenindustrie nichts mehr zu tun haben. Links im Hintergrund zum Beispiel ein Kinogeb?ude mit mehreren grossen und kleineren S??len. Den meisten vielleicht auch bekannt als Trafohalle.
Lange ist es her, immerhin schon zwei Wochen, dass ich das letzte Mal auf dem Renner sass. Doch die Wetterprognose f?r die nächsten paar Tage ist gut, und ich habe noch viele KM-Bilder an meinem Arbeitsweg nach Hause zu bringen.
Die Hinfahrt fing diesmal schon fast bei Tageslicht an. Gerade während des Fotographierens f?r den 9. Kilometer meldet das GPS den übergang von der Nacht in den Tag. Dann wechselt jeweils die Hintergrundfarbe der Ziffern von dunkel auf weiss. Entsprechend werden dann die dargestellten Zahlen natürlichwieder schwarz.
Wem es auff?llt. Bereits beim Kilometer 8 musste ich einen Teil einer Baustelle auf das Foto nehmen, wie heute auch wieder. In diesem kleinen Vorort von Baden, Kappelerhof, wird zur Zeit fleissig und über längere Baustellen gebaut. Neubauten und Renovationen werden da realisiert.
Während der restlichen Hinfahrt zur Arbeit wollte es der Zufall, dass ich immer wieder mit Mofas zusammenkam. Das mag in wenigen Situationen gut sein, dort wo es ein bisschen hinauf geht, aber sonst sind mir die Dinger mittlerweile, wenigstens auf der Strecke des Arbeitsweges, zu langsam. Mit anderen Worten, viel L?rm um Nichts.
Ab und zu, also alle Jahre wieder, manchmal auch erst nach 13 Monaten, weil bei nahtloser Verl?ngerung ein Monat geschenkt ist, sollte das Abonnement f?r meinen G?stez?hler wieder verl?ngert werden. Es ist der Z?hler hier rechts neben dem Weblog, dort wo alle die L?nderwappen immer wieder durchziehen, und zu unterst im Weblog, dort wo die Erde wie eine Scheibe aussieht. Wenn ich nun Reklame f?r diese beiden Darstellungen mache, schön NeoWORX über den guten Service lobe, und die Vielfalt der Widgets (die haben n?mlich noch viel mehr davon), die Besucher meiner Seiten dann fleissig auf diese beiden NeoWORX - Statistiken draufklicken, ja dann, dann muss ich in einem Jahr vielleicht erst nach 14 Monaten wieder ans Spars?uli
In den letzten Tagen war hier viel los. Glücklicherweise alles Erfreuliches.
Der Donnerstag-Abend und Freitag waren noch geprägt von einigen Vorbereitungen f?r das grosse Fest. Doch am Freitag-Nachmittag ging es dann so richtig los. Zuerst die zivile Trauung, im Dorfmuseum von Birr, im Gew?lbekeller. Nicht einfach etwas schummriges, dunkles oder gar feuchtes. Nein, ein Gew?lbekeller, mit viel Wärme, viel "heimeliger" Ausstrahlung. Ein Keller, der den ersten Minuten einer noch jungen Ehe den w?rdigen Rahmen gibt.
Leider war dann das Wetter nicht so, dass man sich draussen lange hätte aufhalten wollen. So versammelten wir uns nach der obligatorischen Fotosession bald einmal wieder beim Brautpaar zu Hause am runden Tisch. Viele neue Kontakte konnten gekn?pft werden, viele interessante Gespr?che wurden gef?hrt. Die Zeit verging im Nu, jedenfalls war es schon l?ngst nach Mitternacht bis wir endlich zu Hause zur Ruhe kamen.
Da kamen doch kürzlich die ganz dicken Kataloge mit der Post nach Hause geliefert. Freiwillig, ohne Bestellung, einfach weil ich vielleicht das letzte oder vorletzte Jahr dort mal etwas bestellt hatte:
Rose Versand, alles was den Velofahrer irgendwie interessieren könnte (963 Seiten)
Conrad Electronic AG, so ziemlich alles, was mit elektronischer Bastelei, Automation, PC, Akkus, Modellbau usw zu tun haben könnte (2487 Seiten)
Ich kann es dann jeweils doch nicht sein lassen, und werfe mal einen Blick rein, um zu schauen, was mir denn nun wichtiges fehlt und ich unbedingt haben muss. Dabei sind mir in der Solarexperimentiertechnik ein paar Gegenst?nde aufgefallen, über deren Sinn man sich schon noch unterhalten könnte. Zum Beispiel:
Solar-Wasserm?hle: klar, da gibt es ein Wasserrad dran. Auf dem Dach eine Solarzelle. Ist ja eigentlich auch klar. "F?llt Licht auf das Dach, beginnt das Wasserrad unerm?dlich zu drehen". Ist ja logisch. Doch irgendwas passt hier nicht. Ist das Wasserrad nicht da, um einen M?hlstein zu bewegen? W?re es nicht vern?nftiger, wenn schon Solar, dann wenigstens mit dem Strom den M?hlstein zu bewegen? Interessant w?re dann allenfalls auch die Variante mit dem Solar-Strom eine kleine Wasserpumpe zu betreiben, die dem Wasserrad das n?tige Wasser liefert, damit das Wasserrad dann den M?hlstein bewegen kann.
Solar-Windm?hle. Kommt ja im Prinzip nicht auf das H?uschen drauf an, sondern vielleicht nur wo es steht. Wo nicht gen?gend fliessendes Wasser vorhanden ist, gibt es vielleicht Wind. Bez?glich des Solarantriebes aber etwa gleich sinnvoll wie die Solar-Wasserm?hle.
Ich glaub, der Experimentier-Industrie fehlen die Ideen f?r geeignete Experimente. Obwohl, der Solar-Hubschrauber, aus den lasergeschnittenen H?lzern, komplett zusammengestellt ohne N?gel und Leim, ziemliclh anspruchsvoll zu basteln sein könnte. Auch sein Rotor beginnt erst zu drehen, wenn er von einem Sonnenstrahl getroffen wird. Ob er auch fliegt, ist der Kürzestbeschreibung leider nicht zu entnehmen.