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Als Aargauer unterwegs
(Spass auf schmalen Reifen)

Freitag, 01. Januar 2010

Alles Gute zum Neuen Jahr

Willkommen im neuen Jahr (-zehnt)

das goldene Rad

W?nsche allen meinen Lesern und Kommentierern, alles Gute, viel Glück und, ganz im Sinne des Kaffeerahmdeckelis:

viele goldene, alles überstrahlende Kilometer Momente
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Donnerstag, 31. Dezember 2009

Jahresrückblick 2009

Auch dieses Jahr m?chte ich einen kurzen Moment innehalten, zurückblicken. In meinen Aufzeichnungen der Velofahrten stÜbern.

Es war ein gutes Jahr. Ich durfte Vieles erleben, ich konnte wiederum viele Kilometer und Höhenmeter in neuen, noch unbekannten Gegenden erkurbeln. Nicht nur während der schon bald traditionellen Rundfahrt über Pässe im Sommer. Auch hier in der Schweiz und im nahen Deutschland, gab und gibt es noch soviel zu entdecken.

Das ganze durfte ich zudem unfallfrei und ohne gr?ssere Probleme erleben. Das "schlimmste" war wohl die gerissene Kette auf einer der letzten Fahrten. Doch nun genug der Einleitung:
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Am Ende der Nullerjahre

Blaues Rad unter dem BlumenfesterNein, kein Rückblick auf die letzten 10 Jahre, so lange gibt es dieses Weblog noch gar nicht.

Dennoch seien ein paar Gedanken zu den Nullerjahren erlaubt. Null, t?nt irgendwie nach Nichts, Nullvariante, kein Fortschritt. Die Assoziation scheint eher negativ zu sein. Das mag in Teilbereichen vielleicht stimmen. Manche Zeitungen jedenfalls sind voll von Natur- und anderen Katastrophen. Pers?nlich gesehen, in meinem kleinen Umkreis, gibt es schon ein paar positive Elemente. Mal abgesehen davon, dass wir jetzt alle 10 Jahre ?lter geworden sind.

Wie haben wir doch vor dem Jahresende 1999/2000 in den IT-Abteilungen getestet, Horrorszenarien einge?bt, Backups bereitgestellt. Nichts ist passiert, wenigstens nichts Schlimmes. Und das alleine war ja schon sehr positiv. In diesem Umfeld haben wir gelernt, wie wichtig uns Daten sind, vielleicht auch, wie wichtig uns Daten- und andere Grenzen sind. Vermutlich haben wir alle davon profitiert. Erstens, dass wir Horrorsummen f?r etwas bezahlt haben, was abgewendet werden konnte, oder vielleicht auch gar nie eingetroffen w?re. Zweitens haben wir gelernt, besser zu planen, vorausschauender zu reagieren. Vieles hat sich, wenigstens bei uns, sehr positiv entwickelt, wenn auch nicht immer schön kontinuierlich und auch nicht immer ganz ohne R?ckschl?ge.

Auch im privaten Leben hat sich viel ver?ndert. Die Kinder sind ausgezogen, stehen jetzt auf den eigenen Beinen. Plötzlich hat man mehr Zeit, mehr Zeit f?r den Partner, nicht zuletzt auch mehr Zeit f?r sich selber und was hier in diesem Weblog ja ganz wichtig ist: auch mehr Zeit f?r den Sport.

Hatte ich mir am Anfang dieses Jahrzehnts jeweils vorgenommen etwa 3000 Kilometer im Jahr mit dem Fahrrad zufahren, habe ich das selten geschafft. Seit dem bestehen dieses Weblogs konnte ich mich dann kontinuierlich steigern und schaffe es jetzt fast regelm?ssig auf über 10'000 Kilometer im Jahr. Aber nicht nur einfach in der Gegend "rumg?mmele" sondern bis zu einem gewissen Mass, auch zu geniessen. Den Aargau kennenzulernen, das habe ich mir damals vorgenommen.

Ich glaube, da haben wir in den letzten 10 Jahren gewaltig zugelegt: an Lebensqualit?t, an einem ges?nderen Nebeneinader von Beruf, Familie, Freizeit, pers?nliche Entfaltung. Ich weiss auch, dass nicht alles Gold ist was gl?nzt. Es gibt mehr als eine Wolke am Himmel, die Aussichten sind nicht immer gleich gut. Aber irgenwie haben wir auch gelernt, mit dem Unw?gbaren umzugehen uns darauf einzustellen.

So gesehen hatten die Nullerjahre auch ihre Tücken. Auch wir mussten ab und zu mal untendurch, aber am Schluss hat das Positive doch wieder Oberhand gewonnen.
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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Weblog als Buch?

Blau-rotes Rad unter dem BlumenfensterIn den letzten Tagen ist in verschiedenen Weblogs die Rede vom Erstellen eines Buches mittels Vorlagen und Software von bookfactory.ch. Dabei ist wieder einmal alles ganz einfach. Bilder und Texte können da sinnvoll hineinplatziert werden. Die Berechnung der Buchdicke übernimmt dann der Anbieter. Als ob das das schwierigste w?re.

Die Herausforderung, um nicht zu sagen das Problem, beginnt ja schon lange vorher. Sind denn Printmedien überhaupt das Richtige? W?re vielleicht nicht etwas Interaktives ab CD/DVD, oder direkt aus dem Internet doch sinnvoller? Oder das Konzept: worÜber will ich schreiben, was könnte überhaupt gelesen werden? Wof?r könnte überhaupt irgendjemand Interesse haben?

Mal angenommen man hat sich doch f?r das Papier entschieden und man glaubt einen Leserkreis gefunden zu haben, oder mobilisieren zu können: Dann ist da die Auswahl der Fotos. Welche? Viele? Oder gar nur Fotos? Abh?ngig von dieser Antwort dann vielleicht auch die Aufl?sung der Aufnahmen, die Qualität ganz allgemein. Was "geht noch durch"? Oder die Texte: Interessant sollen sie sein, mitreissend, abwechslungsreich, zu den Fotos passen, diese erg?nzen, nicht nur beschreiben. Wir Blogger hätten da vielleicht noch Talent dazu.

Ich hab es schon mehrmals probiert. Auch letzten Sommer wieder. Während den Sommerferien in Pertisau, quasi als Probelauf. Und dann zur Fahrt durch die Hautes-Alpes. Minuti?s habe ich mich vorbereitet. Für jede einzelne Etappe. Stundenlang Daten zusammengesammelt, Fahrberichte von anderen gelesen, erste Eindrücke der Strecke erhalten. Die Phase der Vorbereitung war beendet. Höhenprofile, Streckenabschnitte und vieles mehr war fein s?uberlich als Entwurf festgehalten. Ich war ger?stet f?r die Fahrt.

Vieles passte mit den Erwartungen. Hie und da hätte am Entwurf aus den Vorbereitungen etwas ge?ndert werden müssen. Zum Beispiel die falsche Seite am Izoard beschrieben. Dennoch: Nach einem Tag voller Erlebnisse, voller teils anstrengender Kilometer und Höhenmeter und nach dem geschriebenen Fahrbericht im Weblog, noch das Skript f?r das Buch erg?nzen? 13 Tage voll im Dauerbeschuss von neuen Erlebnissen, die alle hätten aufgezeichnet werden sollen? Habe dann einfachheitshalber mal die Texte vom Weblog übernommen und mit ein paar erg?nzenden Bemerkungen, die nicht im Weblog standen angereichert. Zu Hause wollte ich dann die Texte mit den Bildern erg?nzen, den Text überarbeiten und ver?ffentlichen.

Kaum zu Hause, wird man wieder vom Tagesgesch?ft eingeholt. Die Zeit wird knapp, das Erlebte sollte ja auch noch mental verkraftet werden. Details aus der Fahrt verblassen langsam.

Nach mehrmaligem Durchlesen, überarbeiten, Umstellen, Anpassen und andersherum beschreiben, kam ich zum Schluss, dass eigentlich im Weblog schon alles drin steht, wenigstens das, was auch Aussenstehende interessieren könnte. Ich sah den Mehrwert eines Buches, neben dem Weblog nicht mehr. Ich habe das Manuskript beiseite gelegt.

Ich glaube, es gibt mehrere Sachen die ich daraus gelernt habe:
  • Ich habe einfach meinen Stil f?r das Nebeneinander von Weblog und Buch noch nicht gefunden. Vielleicht sind die Beitr?ge im Weblog zu detailliert. Vielleicht sollten es nur ein paar schnelle, hingeworfene Facts sein?
  • Das Arbeiten nach einer solchen, vor allem mehrt?tigen Fahrt, muss ich noch vereinfachen. Vielleicht mehr oder wenigstens bessere Vorlagen kreieren oder beschaffen.
  • Zudem glaube ich, dass etwas Interaktives vermutlich besser zu meiner Art passen könnte. Nebst den Fotos zum Beispiel auch mal einen kurzen Film einbauen oder vielleicht auch Links auf andere Quellen. Der Idee nach: "mehr Erleben, weniger Erz?hlen", das w?rs vielleicht.

Die nächste Gelegenheit kommt bestimmt. Ich versuchs auf jeden Fall wieder.
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Dienstag, 29. Dezember 2009

Rollentraining Winter 09/10 - 22

Mädchen in der BlumenwieseGefühlt auffällig viele Ferienprospekte zum Thema Velofahren treffen diese Saison bei uns im Briefkasten ein. Bei ein paar der Veranstalter hatte ich in fr?heren Jahren schon mal eine Woche oder eine Fernfahrt gebucht. Das scheint sich vielleicht langsam herumzusprechen. Oder ist es vielleicht eine neue Masche der Veranstalter, statt via E-Mail nun wieder physisches Material zu schicken?

Ist es allenfalls auch eine neue Masche der Veranstalter, nicht nur den velofahrenden Teil der Familie anzusprechen? Die Frau / die Partnerin f?hrt ja vielleicht nicht mit dem Renner, vielleicht Mountainbike? Vielleicht Nordic Walking? Vielleicht fahren nur die Kids mit dem Mountainbike und die bessere Hälfte Nordicwalked? Wandert vielleicht? Vielleicht aber "nur" Pilates. Trainiert gar jemand f?r Triathlon?

Deshalb werden jetzt vielleicht die ehemaligen Radferien plötzlich zu Fitholidays, zu Aktivferien f?r jedermann. Früher wusste man auch, welcher Anbieter in welcher Ecke von Europa sitzt. Der eine in Spanien, der andere auf Sardinien, Mallorca und Italien ist auch immer gut betreut. Doch seit geraumer Zeit, zeigen sich mindestens die meisten Veranstalter auch an den meisten anderen Orten.

Mir scheint, dass die Ferienprospekte je länger destomehr zu Einheitsbrei werden. Überall, von allen f?r alle, etwas.

Für meine Interessensgebiete: Rennrad, Pässe, Fernfahrten und europ?ische Alpen, scheint diesmal nichts Neues dabei zu sein. Ich glaube, ich mache nächsten Sommer wieder etwas Eigenes, Einmaliges, Individuelles. Da gibt es doch noch so viele Passstrassen, die ich noch nie gesehen habe.
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Sonntag, 27. Dezember 2009

Über die Habsburg zum Ochsenherz

FindlingeHeute lockte die Sonne und ein blauer Himmel wieder einmal f?r eine Fahrt draussen. Ich hatte mir aus fr?heren Fahrten noch zwei Geocaches vorgemerkt, die ich irgendeinmal aufsuchen wollte. Das eine war bezeichnet als "gewichtiger Brocken" und das andere trug den Namen "Ochsenherz". Beim Ochsenherz dachte ich spontan an eine Verbindung mit der Weihnacht. Stand da nicht ein Ochse im Stall von Bethlehem?

Manchmal, so auch heute, stelle ich mein GPS so ein, dass die zu erreichenden Ziele in der Luftlinie angezeigt werden, also keine Navigation auf Strassen und Wegen. Das ist vielleicht nicht der effizienteste Weg etwas zu finden, aber daf?r kommt man fast regelm?ssig an vielen Ecken vorbei, die man sonst wohl nie aufsuchen würde. Der gefahrene Weg hingegen zeigt sich dann auf der Aufzeichnung als ein wildes hin und her und ab und zu auch mal ein Stumpen, wo es einfach nicht mehr weiterging. Daf?r bin ich ja mit dem Mountainbike unterwegs.

Oft ging es heute durch den Wald, "Ungeschickterweise" auch oftmals auf der schattigen Seite der Hügel entlang. Dort mochte es zwar kälter sein, als an der Sonne, daf?r war dann der Boden gerade so an der Grenze vom Gefrieren. Der Morast der letzten Tage verwandelte sich in eine trittfeste, kaum mehr nasse Oberfl?che, so kam ich dann auch einigermassen trocken durch.
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von Urs, am 27.12.09 um 00:14

gefahren in: • Aargau

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Ausflüge

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Freitag, 25. Dezember 2009

Besinnliche Weihnachtszeit

W?nsche allen Besuchern dieser Seiten ein paar besinnliche und ruhige Tage über diese Weihnachtszeit.

Weihnachtszeit


von Urs, am 25.12.09 um 20:00
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Aus dem Leben gegriffen

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Rollentraining Winter 09/10 - 21

auf dem TandemVor den grossen Kaloriensch?ben noch eine letzte Fahrt auf der Rolle. cool smile
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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Vorabend

... ist der letzte Abend vor der Weihnacht. Traditionell gehört er bereits dem Christbaum. Früher haben wir ihn zusammen mit den gr?sser werdenden Kindern geschm?ckt. Wobei sich das Interesse am Schm?cken j?hrlich zu ?ndern schien. Dabei entstanden manchmal ganz interessante Gespr?chsmomente.

Jetzt, wo die Kinder ihre eigenen Wege gegangen sind, ihre eigenen Christb?ume schm?cken, halten wir an dieser Tradition weiterhin fest. Denn ich finde, Weihnacht, ohne Weihnachtsbaum ist irgendwie nur die halbe Festlichkeit.

Ich liebe es aber auch, wenn der Baum, nachdem er wohl nun tagelang an der Kälte stand, jetzt in der Wärme der Wohnung, wieder sein Harz aus der Rinde oder der Schnittstelle dr?ckt und mit dem typischen Geschmack von frischem Holz die ganze Wohnung f?llt. Selbst wenn ich dabei ein paar klebrig, harzige, schwarze Stellen an den Händen abbekomme.

von Urs, am 24.12.09 um 01:06
abgelegt in:
Aus dem Leben gegriffen

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Dienstag, 22. Dezember 2009

Rollentraining Winter 09/10 - 20

gestiftet von Remo: das PinkigeSeit einiger Zeit schon habe ich wieder meinen alten Arbeitsplatz, am anderen Ende der Stadt bezogen. Also zurück, dorthin woher ich kam. Das heisst aber nicht unbedingt auch, dass meine Arbeit mitgekommen ist. In Grossbetrieben ?ffnen sich manchmal Chancen, da muss man halt zupacken und einen Wechsel wagen. Selbst dann, wenn man damit allenfalls ein paar Annehmlichkeiten wieder eintauschen muss. So wie heute zum Beispiel:

Ich sass wieder mal im Büro in dem grossen Turm, also im 15. Stock, mit freiem Blick in die Berge. Heute Morgen bei Sonnenaufgang, war das eine ganz besondere Situation: Im Hintergrund die verschneiten Berge, auf der Ebene leichter Nebel wie ein feiner Schleier lag er da. Am Abend dann, das Lichtermeer der ganzen Stadt zu Füssen. Das sind so Augenblicke, die ich im neuen, also im alten Büro, eben in der Stadt, vermisse.

Aber eben, wir sind ja nicht angestellt, um aus dem Fenster zu schauen...
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