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Als Aargauer unterwegs
(Spass auf schmalen Reifen)

Freitag, 30. Oktober 2009

Arbeitsweg 2009-36

Die Fahrt am Morgen ging noch reibungslos über die Strasse. Teilweise hing der Nebel etwas tief, stellenweise nieselte es leicht aus dem Nebel heraus. Störend wirkte sich die kühlende Bise. Am Morgen bedeutet das Gegenwind. So freute ich mich dann, falls die Bise auch am Abend noch blasen würde, auf eine zügige Heimfahrt.
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von Urs, am 30.10.09 um 23:05

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Arbeitsweg

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Donnerstag, 29. Oktober 2009

wertlos? wertvoll?

Bei Google habe ich einen Alert, eine Alarmmeldung, eingerichtet, die mir anzeigen sollte, wo allenfalls meine Homepage neu verlinkt wurde. Das funktionierte lange nicht so richtig. Weil Google aber grundsätzlich überall sucht, habe ich dadurch erfahren, dass es zum Beispiel ganze Quartiere, Hotels, Wasserfassungen, auch einen Fotografen und eine PR-Unternehmung gibt, die meinen Domainnamen als Eigennamen tragen.

Kürzlich war ich aber dennoch überrascht, dass da mein Weblog sogar einen Wert tragen soll.

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Mittwoch, 28. Oktober 2009

Noch lange Zeit ...

... oder mit anderen Worten, erst eben gerade die Halbzeit überschritten. Die Midlife-Crisis wird verschoben cool smile

Es war kein Spam, es war eine Werbung, hier auf der Seite eingeblendet von Google-Adwords. Es waren 30 Fragen zu beantworten. Halt so das übliche über den eigenen Lebenswandel, ein bisschen zu Familie und Herkunft.

Vor dem Endresltat noch ein SMS an eine Telefonnummer senden, damit einem ein Code zugestellt werden kann.

Da habe ich schon gezögert. Schlussendlich den Code eingegeben, denn schliesslich kostete das SMS ja auch. Vor dem finalen Druck auf die Entertaste nochmals tief durchatmen: "Was ist, wenn meine geschätzte Lebenserwartung schon sehr nahe ist? Was heisst hier überhaupt nahe?"
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Dienstag, 27. Oktober 2009

Arbeitsweg 2009-35

Gestern war der Himmel ja während beiden Fahrten ziemlich bedeckt. Die Temperatur mit 12 Grad relativ warm. Doch heute Morgen: klarer Nachthimmel und gerade noch 6 Grad. Ich machte mir Hoffnungen auf einen schönen Sonnenaufgang, oder vielleicht sogar eine nicht ganz dunkle Nacht bei der Heimfahrt. Aber es kam alles anders:

Die morgendliche Hinfahrt begann schon fast ein bisschen idyllisch. Etwa ab Baden begann sich der Himmel leicht violett und rosa zu verfärben. Die Nebelschwaden zogen sich in die untersten Niederungen zurück. Bei der Einfahrt ins Furttal, war es schon recht hell, doch es zeichnete sich ab, dass ich früher oder später in eine Nebelwand fahren würde. Leider war es dann schon auf der Höhe von Hüttikon so weit. Ein letzter Blick auf den mittlerweile purpurroten Horizont, die Strasse senkte sich in eine Senke und weg war die Herrlichkeit. Bis in den Veloständer beim Arbeitgeber nur noch eine neblige Decke über dem Kopf.
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von Urs, am 27.10.09 um 23:08

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Montag, 26. Oktober 2009

Arbeitsweg 2009-34

Diese Woche scheint ja temperaturmässig wieder eine der geeigneteren zu sein, um mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können. Ob der Freude der angezeigten 12 Grad Aussentemperatur, realisierte ich erst bei der Abfahrt, wie nass die Strasse ist. Glücklicherweise allerdings nicht mehr spritznass.

Dank der eben erfolgten Umstellung auf die Winterzeit, fahre ich nun wieder in den beginnenden Morgen hinein. Wegen starker Bewölkung reichte es allerdings nicht, um einen Sonnenaufgang miterleben zu können. Ansonsten eine reibungslose und ereignislose morgendliche Fahrt.
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von Urs, am 26.10.09 um 23:15

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Sonntag, 25. Oktober 2009

Eine weitere Runde

Schwanenfamilie... Nordic Walking am Klingnauer Stausee.

Dabei haben wir nun heute auch die Schwanenfamilie mit den 3 Jungtieren vor die Linse bekommen. Alle die Schwäne schienen ziemlich hungrig zu sein. Dauernd steckten alle ihre langen Hälse unter Wasser. Es war echt eine Geduldsprobe, wenigstens einen Teil der Tiere "über Wasser" zu erwischen.


von Urs, am 25.10.09 um 23:52
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Samstag, 24. Oktober 2009

2 mal Rotberg

BürensteigAls auch nach dem Mittagessen immer noch keine Sonne am Himmel sichtbar wurde, stellte ich meinen Renner eben doch auf die Strasse. Mittlerweile waren die Quartierstrassen halbwegs abgetrocknet und temperaturmässig gab es auch nicht viel zu jammern. Etwas ratlos fuhr ich erstmal ostwärts aus der Stadt hinaus. Rotberg, das könnte ja ein erstes Ziel sein.

Ein kurzes Stück der Aare entlang, dann aufs Villigerfeld hinauf. Bis an den Fuss des Rotberges hatte ich langsam die Betriebstemperatur erreicht. Den Hügel hinauf, ein paar Kehren, viel durch den Wald, war auch bald geschafft. Oben angekommen stellte ich fest, dass sich zwar der Nebel mittlerweile aufgelöst hatte, doch darüber hatte sich eine Wolkendecke gezogen, also weiterhin vermutlich keine Sonne.

Vom Rotberg die Spitzkehren nach Hottwil hinunter und dann gleich links weg auf die Bürersteig. Oben drückten dann tatsächlich ein paar wenige Sonnenstrahlen durch die graue Decke. Ich vermutete weitere Sonnenstrahlen eher gegen den Rhein hinunter. Fuhr deshalb von der Bürersteig über Gansingen und bis nach Mettau hinunter. Rechterhand, Richtung Wil, da schien die Sonne. Also bog ich sofort rechts weg. Ich fuhr tatsächlich über knisterndes, trockenes Laub, entlang eines schönen gelben und von der Sonne angeschienenen Hanges. Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich jetzt einen grossen Kreis gefahren bin, und auf dem besten Weg dazu, gerade nochmals den Rotberg, diesmal von der Seite von Hottwil her, hinauf zu fahren. Aber was soll's: Hauptsache Höhenmeter, die brauche ich sowieso noch für mein Jahresziel.
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von Urs, am 24.10.09 um 23:49

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Ausfluege Bürensteig

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Freitag, 23. Oktober 2009

Besser, aber viel zu kurz

Wenn ich hier kürzlich davon geschrieben habe, dass wir Pendler manchmal in museumsreifen Zügen durch die Gegend geschoben und gezogen werden, so war das heute Abend nochmals anders.

In fast der letzten Sekunde, der Zeiger der grossen Bahnhofsuhr bewegte sich schon auf den Strich der 36. Minute, der Abfahrtszeit, hin, eilte ich die lange Treppe im Sektor C auf den Perron hinauf. Das Geleise leer: Sssssccccchhhhhade, hat es doch nicht gereicht. Ich kehrte mich um, wollte gerade wieder in den Untergrund zu einem Kaffee oder vielleicht doch noch zu einem weiteren Bier (Danke übrigens an Remo für die gespendete Runde), verschwinden, da sah ich ihn, den Ersatzzug für den verspäteten Wiener. Schmal, irgendwie gedrungen, so klein sehen sie aus, die Neigezüge, wenn sie so alleine auf einem riesenlangen Geleise stehen. Gerade mal eine einzige Komposition stand da, für einen Zug der normalerweise bis weit aus dem Bahnhofdach hinaus reicht.

Nach einem längeren Endspurt, wollte ich nun wirklich in der buchstäblich letzten Sekunde in den Zug hechten. Aber da war kein Platz mehr. Der letzte Passagier vor mir stand noch auf dem Treppchen. Ich stellte mich neben ihn. Als die Türe sich zu schliessen begann beugte ich mich etwas noch vorne in den Eingangsbereich hinein. Dann das erlösende "Klack", die Sardinenbüchse war nun verschlossen.

In Baden, der ersten Haltestelle, mussten dann zuerst ein paar Leute aussteigen, damit es Platz gab, für die, die wirklich den Zug verlassen wollten. Für die anschliessende Weiterfahrt, fanden dann wenigstens die verbliebenen Fahrgäste alle einen Sitzplatz.


Donnerstag, 22. Oktober 2009

Magenspülung

Das kam so: Ziemlich genau seit Weihnachten letzten Jahres habe ich meinen Kaffeekonsum auf den mittlerweile allseits beliebten und bekannten Nespresso umgestellt. Von fast allen Sorten habe ich fast immer eine Stange auf Vorrat. Ich liebe die Abwechselung und ich liebe sein Schäumchen. Am liebsten trinke ich ihn aus dem Glas, ohne Zucker, ohne Milch oder Rahm.

Im Geschäft ist die Auswahl aus praktischen Gründen nicht so gross wie zu Hause. Auch muss im Geschäft ein Plastik- oder Pappkarton genügen. Schwer und furchtbar lange kommt mir jeweils die Zeit während meiner Sommerferien auf dem Renner vor, wenn ich mir täglich in einem anderen Hotel mit einem anderen Kaffee die tägliche Portion Koffeein zuführen muss. Obwohl, ab und zu, hat es auch hier einen schmackhaften Treffer dabei.
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von Urs, am 22.10.09 um 21:56
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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Dilwale Dulhania Le Jayenge

Wenn man mit indischen Kollegen zusammenarbeitet, möchte man sich vielleicht auch mal kulturell, nicht nur im indischen Restaurant, sondern eben vielleicht auch über bestimmte Lebenssituationen, austauschen. Da kann ja dann obiger Film, aus dem Genre der "Bollywood" - Filme eine gute Gelegenheit bieten. Bollywood-Filme haben in der Regel eine Liebesgeschichte als Grundlage.

Der Film "Dilwale Dulhania Le Jayenge", mit deutschem Untertitel etwa übersetzt als "Wer zuerst kommt, heiratet zuerst", ist in zwei Teilen gedreht. Der erste Teil des Filmes spielt sich bei uns, so im Grossraum Berner Oberland, vielleicht auch noch Wallis, ab. Der zweite Teil wurde in Indien gedreht. So bekommen beide Nationen und Kulturen ihren Anteil.

Auch wenn manche Situationen und Aufnahmen in der Schweiz vielleicht etwas überspitzt bis hin ins Kitschige oder klischeehafte aussehen, so dürften "unsere" Markenzeichen im wesentlichen gut getroffen sein. Ich gehe mal davon aus, dass auch auf der indischen Seite nicht alles Gezeigte als pures Gold genommen werden kann. Doch insgesamt dürfte der Film auf die religiösen, kulturellen und familiären Rituale rund um die Heirat einen guten Überblick gegeben haben.
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von Urs, am 21.10.09 um 22:28
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