Samstag, 31. Januar 2009
Würdiger Monatsabschluss
Auch heute, bei der letzten Gelegenheit in diesem Monat, nochmals ein paar Kilometer auf der Strasse zu rollen, konnte ich mich nicht überwinden. Eine schwere Nebeldecke hing den ganzen Tag herum, zudem blies der Ostwind wieder mal ziemlich kräftig durch das Quartier. Dennoch, ein paar Kilometer müssten es schon sein.Nach den guten Erfahrungen mit der hohen Trittfrequenz während meinen letzten Fahrten, suchte ich mir heute die längste Übung für eine Testfahrt aus. Es ist jene Übung, 60 Kilometer, nicht allzusteil, aber fast immer bergauf. Es ist auch jene Übung, bei der ich das letzte Mal, erschöpft und nach Luft schnappend behauptete: schneller geht nicht mehr. Geht es wirklich nicht schneller?
von Urs, am 31.01.09 um 19:18
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Freitag, 30. Januar 2009
Jetzt hat’s geklappt
Und dies gleich zweimal.Zum einen konnte ich heute einen vollen Erfolg verbuchen, als es darum ging, im Geschäft die diversen Reports für die verschiedenen Projekte, welche jeweils am Freitag fällig werden, zu erstellen. Weil es sich zudem noch um ein Monatsende handelte, waren noch ein paar zusätzliche Meldungen fällig. Dazu gehören nebst textlichen Kurzberichten, mehr oder weniger Bulletpoint-Listen, auch ein paar Abstimmungen und Vergleiche mit Aufwand- und Zeitmeldungen. Dank meinen minutiösen Aufzeichnungen in meiner Eigenkreation eines GTD-Tools (GTD= Getting things done, oder Dinge geregelt bekommen, oder Todo-Liste), konnte ich, wie schon lange nicht mehr, aus einer Fülle von erledigten Aktivitäten die wichtigsten paar auslesen, statt mühsam, mit leerem Blick an die Decke, ein paar wichtige Dinge aus den letzten Tagen in der Erinnerung zusammensuchen. Sogar der Ausblick auf die kommende Meldeperiode war so eher ein Streichkonzert von weniger wichtigen Sachen, als ein Suchen in Plänen und Pendenzenlisten. So macht Arbeiten Spass: rasch und effizient und wie es die vielleicht hochtrabenen Werbungen für diese Art von Tool immer wieder versprechen: mit freiem Kopf, der sich nicht mit kleinlichen Details abmühen muss, sondern in dem eben noch viel Platz für Kreatives ist.
von Urs, am 30.01.09 um 22:40
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Donnerstag, 29. Januar 2009
Ziemlich unruhige Runde
Hatte ich gestern von meinen Trainingserfolgen mit den hohen Trittfrequenzen geschwärmt, so übertraf die heutige Übung alles, was ich bisher erlebt hatte.Nach den üblichen zehn Minuten Einrollen, ging es schon bald ans Eingemachte, will heissen in die virtuellen Hügel. Aus Respekt vor diesem Auf und Ab, gab ich ganz entgegen meiner bisherigen Gewohnheit, schon während der Aufwärmphase richtig Gas. Ich verliess dieses Teilstück mit einer Trittfrequenz von knapp unter 90. In den jeweils nur kurzen Steigungen schaute ich immer darauf, dass die aktuelle Trittfrequenz nicht unter den Durchschnitt sank. Das führt logischerweise dazu, dass ich andauernd immer leicht schneller wurde. Dies zudem noch auf einem Profil, das immer steiler wird.
Die letzten zehn Minuten hätten vermutlich der Erholung dienen sollen. Ich versuchte hier aber, längere Zeit mit einer 100er Trittfrequenz durchzukommen. Was schliesslich auch knapp gelang. Das Resultat mit einer 96er Durchschnitts-Trittfrequenz während 43 Minuten und einer maximalen Trittfrequenz von 114 darf sich, wenigstens für meine Verhältnisse, sehen lassen.
von Urs, am 29.01.09 um 22:00
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Mittwoch, 28. Januar 2009
Erste Erfahrungen mit der erhöhten Trittfrequenz
Seit ein paar Tagen, versuche ich ja in einer Art Selbstversuch, während meinen virtuellen Berg- und Talfahrten auf der Rolle, die Trittfrequenz leicht zu erhöhen. Früher begnügte ich mich jeweils mit gut 80 Umdrehungen pro Minute. Nachdem ich im Netz der Netze einen Artikel mit einleuchtender Erklärung gefunden habe, warum hohe Trittfrequenzen gut sein sollen, bin ich nun schrittweise daran, diese zu erhöhen.Erste Erfahrungen zeigen mir, dass die Beine nicht mehr ermüden als sonst auch. Könnte sein, dass die Übungen dazu, zu kurz sind. Nicht in allen Fällen, fahre ich bei diesen Übungen mit festgelegter Zeit weniger weit, sondern erstaunlicherweise sogar ein bisschen weiter. Es zeigt mir auch, dass ich nicht von allem Anfang an sozusagen mit Vollgas lospedalen kann. Ich brauche nach wie vor etwa 10 Minuten, um die "Betriebstemperatur" zu erreichen. Ab dann geht das sukzessive Erhöhen der Trittfrequenz besser. Bis dann allerdings der nächste Schritt kommt, ab dem sich die Beine auch wieder richtig wohlfühlen, kann es bis zu einer halben Stunde dauern.
In der Regel kurble ich ab dann mit Umdrehungen von 95 und wenig mehr pro Minute durch die Übung. Ich nehme an, dass dies, wenigstens bei mir, der Moment ist, wo die körperlichen Abläufe optimal aufeinanderstimmen. Der Sauerstoffverbrauch in den Muskeln dürfte ziemlich genau mit dem aufgenommenen Sauerstoff im Blut übereinstimmen. Ich kann dann jeweils auch feststellen, dass ich anders atme. Ruhiger und tiefer, ohne Hast, irgendwie total ausgeglichen. Im günstigsten Fall, wird dieses Gefühl erst dann für kurze Zeit unterbrochen, wenn sich an der virtuellen Strecke etwas ändert. Zum Beispiel eine Steigung genommen werden muss, oder auch wenn die Fahrt hinunter geht.
von Urs, am 28.01.09 um 22:05
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Dienstag, 27. Januar 2009
Dreirad
von Urs, am 27.01.09 um 23:05
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Montag, 26. Januar 2009
Ziemlich steil
In der Regel lese ich die Übungen auf der Rolle nach Gefühl, Lust und Laune und der zur Verfügung stehenden Zeit aus. Einige der Strecken kommen öfter dran, andere eher selten. Obwohl ich nun schon den zweiten Winter auf dieser Rolle trainiere, gibt es tatsächlich noch Übungen, die ich noch nie gefahren bin. So zum Beispiel heute Abend:Nach dem üblichen Einrollen von zehn Minuten, begannen die Steigungen. Anfänglich noch sehr bescheiden, mit wenigen Prozenten. Doch nach einer kurzen virtuellen zweiminütigen Delle, ging es los. Je eine Minute mit 6%, 8% und weit über 10%. So genau ist das bei so kurzen Distanzen auf dem Monitor nicht ersichtlich. Dann nochmals eine zweiminütige Delle und weitere Steigungen, diesmal für zwei Minuten 10% und 6%, bevor es dann wieder eher gemütlich ins Tal hinunter nach Hause ging.
von Urs, am 26.01.09 um 22:23
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Sonntag, 25. Januar 2009
Dinner für Spinner
Ein paar Mal, meist während der eher kühleren Jahrszeit, gönnen wir uns den einen oder anderen Besuch in Theater, Kino oder Musik, vielleicht auch Zirkus. Heute besuchten wir deshalb das Kurtheater in Baden, für die Vorstellung von Jörg Schneider und Ensemble mit dem Titel Dinner für Spinner.Im wesentlichen ging es darum, dass sich ein paar Herren wöchentlich zu einem Nachtessen treffen und dabei jeder einen Spinner einlädt. Während des Essens wird dann der Superspinner gefunden, über den man sich dann lustig macht. Doch wie es der Zufall will, kommt es diesmal nicht so weit, alles gerät durcheinander, meist nicht einmal aus bösem Willen. Ganz gegen den Schluss, scheint sogar alles nochmals in bester Ordnung zu sein....
von Urs, am 25.01.09 um 23:15
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Samstag, 24. Januar 2009
Über die Hausberge
Endlich die ersten Kilometer in diesem Jahr auf einer richtigen Strasse. Um die Mittagszeit trafen hier tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen das Quartier. Das Thermometer zeigte ungefähr 4 Grad an. Das genügte, um mich aus dem Haus zu locken.Um es vorweg zu nehmen, es blieb zwar bei diesen paar wenigen und einzigen Sonnenstrahlen, doch die Temperatur verharrte dennoch bei etwa 4 Grad. Ohne besondere Absicht, also ohne Koordinaten für Geocaches oder andere Spielereien, setzte ich mich nach dem Mittagessen auf das Mountainbike und fuhr erst einmal in Richtung Staffelegg. Im Schenkenbergertal, also der Auffahrt auf die Staffelegg, benutzte ich für einmal die Strasse auf der linken Talseite. Sie hat weniger Verkehr, ist aber auch weniger gut ausgebaut. Doch für das MTB reicht das noch bei weiterm.
von Urs, am 24.01.09 um 19:14
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Freitag, 23. Januar 2009
Shit in - Shit out
Eine Erkenntnis, die schon lange bewiesen ist und wahrscheinlich zusammen mit dem ersten Output aus einem Computer zustande kam. Wo man nur Mist eingibt kommt auch nur Mist raus,Während den letzten drei Wochen, habe ich mein neues Applikatiönli parallell zu den sonst üblichen Aufzeichnungen im daily business gefüttert. Punktuelle Kontrollen, haben kaum wesentliche Fehler im Ablauf der einzelnen Module und Verarbeitungsschritte zu Tage befördert. Dennoch, als ich heute meine Reports quasi auf Knopfdruck erstellen wollte, wich gar manches Ergebnis zu stark von den alten Aufzeichnungen ab. Ein paar eilends zusammengeschusterte Abfragen bestätigten die Befürchtungen: Noch nicht ausgereift.
Dafür machte ich ja einen Parallellauf. So konnte ich meine Reports und Meldungen noch lange zeitgerecht absetzen. Der Grund für diesen Rückschlag liegt diesmal weniger in der Software als in der Qualität der Daten.
Werde ein paar zusätzliche Plausibilitätstests bei der Erfassung der Daten einbauen. Denen folgen dann weitere Tests und Vergleiche mit den manuellen Aufzeichnungen und ein weiterer, hoffentlich erfolgreicher Umstieg, spätestens am nächsten Freitag.
Bei einem oder auch zwei Bierchen auf dem Heimweg, eingenommen zusammen mit Remo, war diese Enttäuschung bald weggespült. Danke für die Bierrunden.
von Urs, am 23.01.09 um 23:49
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Donnerstag, 22. Januar 2009
Hohe Trittfrequenz trainieren
Bei den programmierten Strecken zu meiner Rolle, habe ich heute Abend ein ganz besonderes Streckenprofil entdeckt. Üblicherweise beginnt nach dem Einrollen ein mehr oder weniger heftiger Anstieg. Dieser dauerte heute nur gerade zwei Minuten und nur 0.8%, bevor es dann intervallmässig im Minutentakt immer wieder 2% hinunter oder geradeausging. In der zweiten Hälfte dann aber doch noch ein sanfter Anstieg von 1% während immerhin acht Minuten.Ob dieser Streckenverlauf tatsächlich zum Training von hohen Tretfrequenzen erfunden wurde?
von Urs, am 22.01.09 um 22:26
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und als Einzelfahrer bei
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