 Der dritte Tag. Schon zur Zeit der Kinderschuhe wurde uns eingebleut, dass der dritte Tag der gef?hrlichste sei. Merkwürdigerweise hält dieses Ph?nomen noch heute an.
Die Abfahrt nach dem Morgenessen, noch in der Kühle des Morgens, verlief ziemlich harzig. Überall steile Rampen, aber daf?r wenigstens noch grossz?gige Schatten vom Wald. Mein GPS veranlasste mich zuerst zu einer Rundfahrt durch das Dorf Baulmes. War eigentlich keine schlechte Idee. Doch anschliessend kamen wir über Feldwege (zwar alle geteert oder wenigstens betoniert), bis ich mich dann doch an Hand der Karte orienterte. Okay einverstanden, ich folge weiterhin dem GPS, durch schöne schattige Wälder, unter irgendeiner Autobahn hindurch, ein schmales Tal hinauf. Aber dann wollte das Ding plötzlich wieder hinunter. Über Feldwege und Kuhgitter, allerdings keine Fahrverbote. Vor dem elektrischen Weidzaun wurde es mir dann doch zu bl?d und ich schaltete die automatische Navigation aus. Dies war etwa auf halbem Weg zwischen Baulmes und Vallorbe, so um Kilometer 20 herum. |