Als Ersatz für eine Bierrunde
![]() Es war nach der Arbeit, der Himmel bleifarbig und die Luft schw?l. In der Ferne ein leises Donnergrollen. Auf dem Wetterradar vereinzelt Niederschl?ge. Dennoch, es konnte nicht so schlimm sein, denn die Niederschlagsfelder schienen sich aufl?sen zu wollen. Schon schien wieder ein Sonnenstrahl durch das Fenster. Also, nichts wie los, rein in die Rennklamotten, raus auf die Strasse und Abfahrt in Richtung Staffelegg. Schon vor Thalheim fielen die ersten Tropfen. Nichts schlimmes, es dauerte eine ganze Weile bis die Strasse durchgehend nass war. Auf der Staffelegg angekommen zog ich mir dann doch für die Abfahrt nach Frick den Regenschutz über. Es begann sich ein leichter und merkw?rdig warmer Sommerregen im Tal breit zu machen. Die Strasse war allerding bereits so nass, dass es nicht lange dauerte bis die Füsse klatschnass waren. Kurz vor Frick dann rechts weg, hinauf in Richtung Bözberg. Der Regen hatte nachgelassen und das war auch gut so. Denn nichts unangenehmeres als mit dem Regenzeug bergauf fahren. Auf dem Bözberg wieder links weg von der Hauptstrasse durch kleine D?rfchen wie Alt Stalden, Oberbözberg und übertal nach Remigen. Über das Villigerfeld nach Brugg. Irgendwo im Villigerfeld realisiere ich, dass die Route für 50 Kilometer etwas knapp werden würde. Deshalb mache ich bei Umiken noch eine Zusatzschlaufe nach Riniken hinauf. Das ist ein kurzer aber heftiger Anstieg. Im Profil leicht erkennbar an den roten Strichen im Gef?lle. Nach Riniken, dann wieder auf die Bözbergstrasse, hinunter nach Umiken und nach Hause. Trotz des Regens, alles in allem eine schöne Rundfahrt. Der Regen war nicht weiter unangenehm, zumal dazu nicht auch noch ein Wind wehte.
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