Habe heute eine Ansichtskarte von den Vorstandsmitgliedern von Swiss HOPE International erhalten, worin sie berichten, dass alle unsere gespendeten Velos verteilt werden konnten. W?rtlich heisst es: "... Schade konnten Sie die Freude und die Dankbarkeit der Menschen nicht miterleben."
Man habe auch viele Fotos machen können. Hier vorerst mal ein Foto, welches unsere zw?lf verteilten Velos mit den gl?cklich strahlenden neuen Besitzern zeigt. Weitere Fotos folgen noch.
Auch die dritte Fahrrad-Patenschaft ist nun platziert. Ester Arthamu mit ihren beiden Knaben Robert Opiot und Simon Oduwan, ist die gl?ckliche Besitzerin der letzten Patenschaft. Mit dem Velo kann sie den Kohl aus ihrem eigenen Gartenanbau, sowie das einheimische Bier in den nahegelegenen M?rkten zum Verkauf anbieten. Auch das Wasserholen an der nahen Quelle ist jetzt deutlich einfacher.
Sie erinnern sich noch? Mitte Juni sass eine Runde Blogger zusammen. Die Sammlung ergab genau eine Patenschaft f?r ein Fahrrad. Über dieses Fahrrad habe ich nun vor einigen Tagen ein Bildchen und folgenden "Einsatzbericht" erhalten:
"Das Velo bekam Edisa Lucy Akurut. Edisa ist 48 Jahre alt, verheiratet und lebt in Kodukul, ein Dorf im Distrikt Kumi. Edisa hat selbst 7 Kinder, 5 davon leben noch bei ihr. Ausserdem hat sie die Verantwortung f?r 4 Kinder aus der näheren Verwandtschaft übernommen, deren Eltern gestorben sind. Edisa lebt mit den 9 Kindern in einer H?tte, die in sehr schlechtem Zustand ist. Die W?nde beginnen einzufallen.
Sie verkauft einheimisches Bier, aber dies hatte ihr bisher nur ein sehr kleines Einkommen eingebracht. Daher war es ihr nicht möglich, alle Kinder zur Schule zu schicken. Auch f?r Nahrung und Kleidung reichte das Geld kaum.
Durch das Velo kann Edisa jetzt aber das Bier auf den umliegenden M?rkten zum Verkauf anbieten und dadurch ihr Einkommen verbessern. Ausserdem plant sie, nun auch mit dem Verkauf von Trinkwasser zu beginnen. Durch das Velo kann sie wesentlich mehr Waren transportieren. Natürlich wird das Velo auch als Transportmittel f?r die ganze Familie eingesetzt. So können sie z. B. das Medical Center schneller und einfacher erreichen."
Aus den Spenden f?r die erste Fahrradpatenschaft konnte nun bereits das erste Velo in Uganda ausgeliefert werden. Wie die neue Eigent?merin, Frau Joyce Mary Acam, schreibt, dient es einerseits f?r den Transport von Feuerholz zum lokalen Markt. Mit dem Verkauf des Holzes kann das Einkommen f?r die Familie etwas aufgebessert werden. Andererseits kann Sie das Fahrrad dazu ben?tzen, um ihre beiden Mädchen, Kostika Acam (4 Jahre) und Hellen Miria Akurut (2 Jahre) in die ?rztliche Behandlung zu fahren.
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oder spenden mit PayPal
Und so funktioniert es:
Jeder eingegangene Betrag wird auf den Geldstapel gelegt. Sobald wieder ein Velo zusammengespart ist, ?berweise ich den Betrag, damit das n?chste Velo ausgeliefert werden kann.