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Kilometer gegen die Armut

Kilometer gegen die Armut

100 Kilometer für eine Spende

Heute morgen, das Niederschlagsradar von Meteo Schweiz zeigte gerade die letzten, sich aufl?senden Regenschauer, entschloss ich mich, den ersten 100 Kilometer in diesem Jahr zu fahren. Über unserer Gegend hingen immer noch dicke, schwere Regenwolken, das Termometer stand allerdings schon am fr?hen Morgen bei 10 Grad. Nach all den Fahrten in Kälte und Schnee der vergangenen Monate musste es heute einfach sein.

Das erste Mal ohne überschuhe, ohne dicken Pullover unter der Thermojacke und ohne dicke Handschuhe kam ich mir im ersten Moment schon etwas nackt vor, als ich mich um 10 Uhr auf den Renner setzte. Ich hatte mir eine Fahrt von Brugg an den Hallwilersee, dann weiter zum Baldeggersee nach Hochdorf und Ballwil ausgesucht. Von Ballwil dann über den Hügel hinÜber in das Reusstal und wieder zurück nach Hause. Falls es doch nicht ganz 100 Kilometer geben sollte, sah ich noch eine Zusatzschlaufe kurz vor Brugg vor.

Die Fahrt verlief reibungslos. Die Strassen waren nach dem n?chtlichen Regen bereits weitgehend abgetrocknet. Zeitweise traf mich allerdings ein ziemlich heftiger Seitenwind. Da die Strecke fast ausschliesslich in Nord-Südlicher-Richtung verlief, hatte ich kaum jemals richtig st?renden Gegenwind, allerdings auch kaum richtig helfenden Rückenwind.

Zwischen dem Hallwilersee und dem Baldeggersee, kurz nach Ermensee ?ffnete sich ein wunderbarer Blick auf die Alpen. Wider Erwarten deutlich und klar. Dank der relativ hoch h?ngenden Wolkendecke war mindestens die erste Reihe der Alpen in der vollen Gr?sse zu sehen.

Die Fahrt setzte ich auf der westlichen Seite des Baldeggersees fort in Richtung Hochdorf und Ballwil. Von dort links weg nach Sins im Reusstal. Über dem Freiamt hingen schon wieder dicke, schwarze Regenwolken, Bef?rchtungen, dass ich doch nicht trocken nach Hause kommen werde stiegen in mir auf. Das Thermometer zeigte 19 Grad an.

Später dann, nach Alth?usern, kurz bevor sich die Strasse aus der Sichtweite der Reuss verabschiedet und sich in einem Waldst?ck bis nach Bremgarten versteckt, machte ich nochmals eine Foto. Diesmal den Blick zurück in die Berge (war auch die schönere Seite als die Regenwolken über Bremgarten). Nach Bremgarten in Richtung Mellingen, dann hinauf in Richtung R?tihof und Birmenstorf. L?ngst war klar, dass ich noch eine kleine Zusatzrunde einschalten musste, es würden sonst vielleicht etwa fünf Kilometer fehlen.

Kurz vor Birmenstorf genehmigte ich mir einen Powerbar. Der Wasserbidon war schon erstaunlich hohl, würde aber sicherlich noch bis nach Hause reichen. In dieser kleinen Verschnaufpause, kreuzte gerade ein Doppelsp?nner meinen Weg und erste Regentropfen fielen aus der dicken schwarzen Wolke über mir. Ich setzte dennoch meinen Weg ohne Regenschutz fort.

In Gebenstorf setzte ich zur Zusatzschlaufe an und fuhr in Richtung Turgi und dann von der ?stlichen Seite nach Brugg (letztes Gefecht mit dem Gegenwind). Zu Hause angekommen und einer weiteren Zusatzschlaufe um den Fussballplatz und zur örtlichenBadanstalt, zeigte der Kilometerz?hler 101.1 an. Die ersten Regentropfen blieben gl?cklicherweise auch die Letzten.



Details zur heutigen Fahrt
bew?lkt, mit einzelnen Sonnenabschnitten Vormittag
mit dem Renner
Nachmittag bew?lkt, mit einzelnen Sonnenabschnitten
101,1 Kilometer
56.9 KM Maximale Geschwindigkeit
589 Höhenmeter
3:47 Fahrzeit
26.6 KM/h Durchschnitt
Kartenausschnitt der Strecke Kartenausschnitt der Strecke
image Aktueller Stand der Kilometer in der Saison 2006
image Aktueller Stand der Höhenmeter in der Saison 2006
Für diese Fahrt durfte ich Spenden für die Aktion Kilometer gegen die Armut im Betrag von 100.-- Franken entgegennehmen. Danke.




Nr. 977, erfasst von Urs am 25.03.06 um 17:33
in 2006: Fahrradpatenschaft in Uganda
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