Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Villigerfeld

27. Mai 2015
von Urs
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Radfahrt
am frĂĽhen Morgen

leicht_bewoelkt

am späten Nachmittag / Nachts

einzelne_Wolken

79.49KM

521 HM
2:55 H

Wieder Sonne

Nach den paar letzten Tagen unter grauen Wolken und Nieselregen hindurch, waren heute beide Fahrten zur und von der Arbeit schon fast wieder genussvoll. Wäre da nicht die Kälte am Morgen gewesen.

Dafür dann Abend gerade richtig, um wieder einmal eine Zusatzschlaufe zu fahren. Nach etwa der Hälfte des Surbtales bog ich in Endingen heute ab, etwas hinten durch über den Hügel nach Würenlingen ins Aaretal hinunter. Danach dann gleich auf das Villigerfeld hinauf.

Nicht die ganz grosse Schlaufe, aber immerhin hinter dem Bruggerberg nach Hause.

Nasse Strassen im Furttal

26. Mai 2015
von Urs
Keine Kommentare

Radfahrt
am frĂĽhen Morgen

trueb_und_Nieselregen

am späten Nachmittag / Nachts

trueb_und_Nieselregen

71.54KM

485 HM
2:49 H

Knapp hinterher

Beim Aufstehen regnete es gut hörbar auf die Quartierstrasse. Ich hielt es für ratsam die Regenklamotten überzuziehen. Doch als ich draussen auf den Renner stieg, hatte der Himmel ausgeregnet. Ich traute dem allerdings nicht wirklich, zumal am Himmel und an den umliegenden Hügeln immer noch dicke Nebelschwaden herum hingen. Prompt fuhr ich denn auf dem Arbeitsweg nochmals durch einen kurzen Schauer. Die heftigeren Regenfälle kamen aber erst, nachdem ich bereits am Arbeitsplatz sass.

Gegen Abend waren dann die Strassen tatsächlich wieder trocken. Doch nach dem Übergang vom Wehntal ins Surbtal, da war die graue Wand nicht zu übersehen. Gemäss Regenradar hätte es sie gar nicht geben dürfen, jedenfalls nicht hier.

Es nieselte, es wurde immer nasser, es spritze immer mehr. Über mir der silberglänzende Ball einer düster verhängten Sonne. Ich hielt durch, ohne die Regenklamotten anzuziehen.

Zu Hause war dann das meiste wieder trocken, ausser der Schuhe.

SĂĽdliches Seetal

24. Mai 2015
von Urs
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Radfahrt
Nachmittags

etwas_Wolken

91.67KM

860 HM
3:29 H

Erweiterte Hallwilersee Rundfahrt

Heute wollte ich wieder einmal etwas Flacheres fahren. Niesenberg, der Übergang zwischen dem Bünztal und dem Seetal, das sollte der einzige Hügel sein. Dann würde ich weiter schauen. Bis ich mein Rennrad auf der Strasse hatte und fahrbereit war, schien mir diese Strecke nun doch plötzlich zu kurz zu sein. Denn immerhin schien die Sonne, es störte ein bisschen die Bise.

So wählte ich einen Weg durch das Reusstal nach Bremgarten und von dort über Bünzen nach Boswil im Bünztal. So hatte ich bereits eine erste kleine, ungeplante, Steigung hinter mir. Die Bise blies doch kräftiger als ich das zu Hause erwartet hatte.

Musik im Strassenkreisel

Musik im Strassenkreisel

Kurz nach Boswil geht die Strasse über Kallern auf den Niesen hinauf. Eine schöne Aussicht hinunter ins Bünztal gibt es zu sehen. Der Niesen, beziehungsweise der höchste Punkt befindet sich im Wald. Ein vorerst schmales Strässchen führt nach Sarmenstorf hinunter. Ich verpasse den kurzen Moment für ein Foto sowohl auf die Seite des Bünztals wie auch auf die Seite des Seetals zu schiessen. Schon geht es in rasantem Tempo hinunter ins Seetal.

Und nun schon wieder zurĂĽck nach Hause?

Nein, ich entschliesse mich spontan fĂĽr die Fahrt um den Hallwilersee. So fahre ich ein StĂĽck nach SĂĽden bevor ich am oberen Ende des Sees das Seetal ĂĽberquere. Doch die RĂĽckfahrt ĂĽber Beinwil und Seon ist mir heute irgendwie zu langweilig. Kennt man halt schon.

Von Mosen gibt es eine weitere Strasse. Immerhin sechs Spitzkehren, nicht all zu flach, und man kommt in Schwarzenbach oben an. Hier gibt es nochmals einen schönen Ausblick hinunter in das obere Ende des Seetals. Die Fernsicht ist ziemlich dunstig, vom Alpenkamm ist kaum etwas zu sehen.

SĂĽdliches Seetal

SĂĽdliches Seetal

Ab Schwarzenbach geht es zuerst recht steil hinunter nach Menziken, anschliessend wird das Gefälle im Wynatal immer flacher. Die Bise spüre ich jetzt meist als Rückenwind und gelange so in zügigem Tempo nach Suhr, um Aarau herum über Buchs nach Rapperswil. Dort überquere ich die Aare nach Auenstein hinüber. Spätestens ab jetzt habe ich die Bise wieder im Gesicht.

So kommen bis am Schluss, und auch ohne grosse vorgängige Planung, doch noch ein paar Kilometer und Höhenmeter zusammen. Hat auch so Spass gemacht.

Rundfahrt: Brugg-Bremgarten-Nieseenberg-Hallwilersee-Schwarzenbach-Aarau-Brugg

Rundfahrt: Brugg-Bremgarten-Nieseenberg-Hallwilersee-Schwarzenbach-Aarau-Brugg

Nebel am frĂĽhen Morgen

22. Mai 2015
von Urs
1 Kommentar

Radfahrt
am frĂĽhen Morgen

einzelne_Wolken

am späten Nachmittag / Nachts

einzelne_Wolken

78.29KM

512 HM
2:50 H

Ha dänn no en Hund!

Dieser Ausruf war nur der Höhepunkt der beiden Fahrten zur und von der Arbeit. Es begann nämlich schon sehr früh, mit den Tieren auf und an meinem Arbeitsweg.

Es war noch früh am Morgen, neblig und kalt, als ich durch unsere Ortschaften fuhr. Plötzlich über meinem Kopf ein Schatten. Ich duckte mich schon irgendwie auf die Seite, als direkt neben mir ein Mäusebussard etwas von der Strasse auflas und mit kräftigem Flügelschlag wieder in die Höhe verschwand. Das ging so schnell, ich kann nicht mal sagen, was er gefunden und wahrscheinlich auch mitgenommen hat.

Später, ausgangs WĂĽrenlos. Ein Stau auf der Strasse. Alle Autos weichen ĂĽber die Bushaltestelle und den Gehsteig aus. Da lag eine angefahrene Katze auf der Fahrbahn. Irgend jemand hatte zu ihrem “Schutz” ein Pannendreieck aufgestellt. FĂĽr die Gwundrigen: kein Blut, rein äusserlich auf den ersten Blick noch alles intakt.

Und dann am Abend. Auf dem Radweg ausgangs Endingen. Eine jener schönen Bodenwellen. Hat man genĂĽgend Schwung, reicht es bis fast auf die nächste Welle hinauf. Am untersten Punkt aber eine nicht ganz ĂĽbersichtliche Kurve. Bremsbereitschaft ist das Mindeste auf jeden Fall. Ich komme um die Ecke, steht da eine Mutter mit Kleinkind und manövriert irgendwas mit dem Kinderwagen auf dem Weg herum. Sie ist wahrscheinlich mehr erschrocken als ich, ruft ihr Kind zu sich und mir hinten nach “Ha dänn no en Hund”. Doch wo? Die nächsten 100 Meter sind frei auf der Strasse.

Plötzlich, weit vor mir, schiesst einer aus dem hohen Gras, ins Gebüsch auf der anderen Seite der Strasse. Aha, denke ich, der ist ja noch weit weg. Ich nähere mich der Stelle mit dem Gebüsch. Rennt er wieder heraus, diesmal direkt auf mich zu, ich will ausweichen, er rennt weiter auf mich zu. Irgendwann, schon fast zu spät, erkennt er seinen Irrtum, macht dann doch einen Bogen um mich herum und rennt zu Frauchen.

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21. Mai 2015
von Urs
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Radfahrt
am frĂĽhen Morgen

stark_bewoelkt

am späten Nachmittag / Nachts

stark_bewoelkt

71.92KM

503 HM
2:42 H

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Für das tägliche Bild zum Posting auf dem Arbeitsweg habe ich mir ja eine GoPro-Kamera auf den Lenker am Rennrad gesetzt. Ich habe sie so eingestellt, dass sie alle 30 Sekunden ein Bildchen schiesst. Schnappschüsse während fast drei Stunden Radfahren. Jetzt, wenn das Tageslicht wieder hell genug ist, kommen so täglich um die 300 brauchbare Fotos zusammen.

Bei der Auswahl achte ich darauf, dass das Bild möglichst nicht verzittert ist, wenn möglich weder Gesichter noch Autonummern zu erkennen sind. Auch dass die Bilder mit der Zeit einigermassen gleichmässig über die Strecke verteilt sind, ist ein Auswahlkriterium. Die Beleuchtung und Farbgebung sollte möglichst natürlich sein.

Vielleicht hat es einen ganz besonderen, einmaligen Schnappschuss dabei. Vielleicht auch mal etwas irritierendes oder so verzittert und verdreht, dass das Bild schon fast wie ein Kunstwerk wirkt. Grundsätzlich mache ich nie eine Nachbearbeitung des Fotos, kein Filter, kein Photoshop. Nichts, einfach nur die Linse, das Gehäuse, die 30. Sekunde und der Zufall.

Und heute? Eine ganz normale Situation von der Strasse? Schon mal die Lichter der Ampel studiert? Warum so? Bleibt wohl ein Geheimnis der GoPro am Lenker!